ASV braucht jetzt einen Sieg
Volldampf voraus heißt es jetzt beim ASV Neumarkt.
Bei einem Unentschieden oder gar einer Niederlage würde der ASV im hinteren Tabellendrittel hängen bleiben. So wird auf der Mannschaft schon etwas Druck lasten und auch der Coach wird in seiner Heimat nicht gerade verlieren wollen.
Neumarkts Trainer hat nach wie vor Probleme mit verletzten Spielern. So soll Marco Wiedmann noch geschont werden, Oliver Beloruss wird bestenfalls auf der Bank Platz nehmen. Hinter Arment Destani steht nach einer Blessur aus dem letzten Spiel ein großes Fragezeichen und auch Tom Werners Einsatz ist gefährdet.
Darüber hinaus will der Coach auch einige Umstellungen vornehmen. So wird der genesene Andre Ulrich den Platz von Daniel Winkler einnehmen, Eger soll für Destani auflaufen und Aydin bekommt eine Chance in der Startelf für den bisher recht glücklos agierenden Ferdinand Ehrl. Es soll aber weiter beim 4-4-2 System bleiben, mit der Änderung, dass mit Krauss und Eger zwei Sechser aufgeboten werden und Dausel links sowie Oktay rechts im Mittelfeld die Fäden ziehen sollen. Von Oktay fordert der Coach allerdings „eine deutliche Leistungssteigerung, denn bisher konnte er“, so Wartha, „trotz großen Einsatzwillens nicht überzeugen und gab auch dem Sturm keine Impulse aus dem Mittelfeld“. Und genau hier liegt das Problem des ASV Neumarkt in den bisherigen Spielen. Aus dem Mittelfeld kommen zu wenig Impulse nach vorne und auch in der Rückwärtsbewegung krankt es gewaltig.
Da ist der Neumarkter Übungsleiter froh, dass auch beim heutigen Gegner die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Amberg hat erst drei Punkte zu Buche stehen und steht schon unter Siegzwang, will man nicht hinten hängen bleiben. Was beide Mannschaften auch verbindet, ist die eklatante Abschlussschwäche
So sind beide Mannschaften aus unterschiedlichen Gesichtspunkten gefordert und das kann für die Zuschauer nur von Vorteil sein, weil beide Formationen den Weg nach vorne suchen müssen, um erfolgreich zu sein.



