Sport aus der Region Neumarkt 10.09.2009, 15:04 Uhr

ASV-Kegler fliegen nach Berlin

Es wird eine sehr schwierige und hohe Auswärtshürde für die Neumarkter, die weder Gegner nach Bahnanlage in Berlin kennen. Es ist nur soviel bekannt, dass es sich um eine schwer zu bespielende und hart fallende Anlage handeln soll, was die Heimergebnisse der Gastgeber aus der vergangenen Saison eindeutig belegen. Ein Kampfspiel wird daher erwartet. Die ASV-Kegler sind guten Mutes und voller Hoffnung. Ein Auswärtssieg zum Spielrundenauftakt wäre ein Husarenstück.

Begleitet von einer Schar Fans und Anhänger, tritt die ASV-Mannschaft zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die Reise mit dem Flugzeug an. Der erste Spieltag ist eine reine Standortbestimmung. Die Vorbereitung mit Trainingslager kam bei Spielern und Funktionären gut an, so dass der Neumarkter Bundesligist optimistisch in diese Saison geht. „Das Ziel, den vorzeitigen Klassenerhalt zu schaffen, ist machbar“, sagt Kapitän Jürgen Weinberger, der neben Sportwart Günter Bittner, Markus Halbritter, Zdenek Kovac, Christian Robold, Neuzugang Mirco Cammarata und Josef Kobras die ASV-Farben in Berlin trägt. ASV-Abteilungsleiter Cornelius Altenberger ist zuversichtlich: „Die Mannschaft ist in einer guten Verfassung. Nichts ist unmöglich.“

Trotz der misslungenen Generalprobe zum Abschluss der Vorbereitung beim Auswärtstest in Kasendorf, wo man dem selbst ernannten Bayernligameister nach nur mäßiger Vorstellung klar unterlag, reist der ASV-Tross zuversichtlich in Deutschlands Hauptstadt. Verwöhnt von den guten Heimergebnissen, wollte sich man absichtlich in Kasendorf an Berliner Verhältnisse gewöhnen.

Es wird kein Zuckerschlecken. „Ruhe bewahren“, heißt die Devise auf den knallharten Berliner Bahnen. Im ASV-Lager hofft man auf einen Traumtag gleich zu Beginn und auf einen Überraschungsmoment, denn, bekannterweise, brauchen auch die Gastgeber einige Spiele um in Tritt zu kommen. Die ASV-Kegler starten in ihre zweite Saison in der 2. Bundesliga Ost, der zweithöchsten deutschen Spielklasse.

Nach hartem Überlebenskampf und dem Nichtabstieg in der letzten Spielrunde, will der ASV heuer keine Zittersaison mehr. Das große Ziel ist, alle Heimspiele zu gewinnen, da auswärts die Trauben sehr hoch hängen. Favoriten gibt es in dieser Saison keine. Alle Teams stapeln tief, so dass man erst nach einigen Spieltagen spekulieren kann.

Die Neumarkter ASV-Kegler spielen in Berlin mit ihrem vorläufigen Stammsextett, haben aber mit den beiden bundesligaerfahrenen Thomas Kölbl und Thomas Blatter, wenn Not am Mann ist, noch zwei Joker in der Hinterhand.

 

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