ASV beim Tabellenletzten
Goalgetter Michael Jonczy hat zur Zeit Ladehemmung.
„Das Team ist sicherlich stärker als es der Tabellenplatz ausweist, doch ist die Mannschaft im unbedingten Wollen des Erfolgs zu hektisch und bringt sich so selbst um den Erfolg der Bemühungen“, zeigt Interimscoach Hubert Kirsch die Situation auf. So versucht Kirsch vor dem Samstagsspiel mit viel Fingerspitzengefühl das Selbstvertrauen zu stärken und will damit erreichen, dass die Mannschaft einmal ihr wahres Gesicht zeigt.
Das Potenzial der Mannschaft ist wesentlich höher als es die letzten Spiele gezeigt haben. So ist Kirsch in Tegernheim auf einen Sieg aus, doch warnt er vor den Regensburger Vorstädtern, die seiner Meinung nach auch weit unter Wert spielen. „Wer Spieler wie Segerer und Schiessl in seinen Reihen hat und am Tabellenende rangiert, muss sich auch fragen was schief läuft“.
Beim ASV sind bei den Feldspielern, bis auf den aus privaten Gründen Verhinderten Arment Destani, alle Mann an Bord doch steht nach wie vor das Torhüterproblem im Raum, das sich nach der Verletzung von Ersatzkeeper Zois noch weiter verschärft hat.
Uebler und Zois befinden sich wieder im Training. Mit Uebler rechnen die Verantwortlichen am Samstag in acht Tagen, doch auch der Einsatz von Zois ist fraglich. So muss wahrscheinlich wieder A-Junioren-Keeper Jürgen Meier die Kastanien in Tegernheim aus dem Feuer holen. Als Alternative hat Kirsch Alexander Bayer im Kader.
Es wird fast das gleiche Team auflaufen wie zuletzt. Für Destani rückt jedoch Winkler in die Viererkette und im Sturm überlegt Kirsch, ob nicht Oliver Beloruss eine Chance in der ersten Formation erhält. In den Kader rücken wird auch Semso Rekic, der sich in der zweiten Mannschaft mit anhaltend guten Leistungen für höhere Aufgaben empfohlen hat. Weiter werden Ahmet Aydin und Dominik Pöllet sowie Christian Schönweiß auf der Bank Platz nehmen.
Es kann nicht in Abrede gestellt werden, dass vor dieser Partie ein gewisser Druck auf der zurzeit noch ruhigen und ausgeglichenen Mannschaft lastet. Zwar hat man zur Abstiegsregion einen satten Vorsprung von sieben Punkten, doch da man ja auch aus dem Team Ansprüche auf eine bessere Position anmeldet, wäre alles andere als ein Sieg beim Schlusslicht ein Dämpfer für die aufkeimenden Ambitionen des Neumarkter Teams vor der Winterpause.



