Sport aus der Region Regensburg 01.03.2012, 19:45 Uhr

Keine Gastgeschenke

Regenstauferinnen müssen gewinnen, wenn sie noch weiter nach vorne kommen wollen.

Von Johannes Liedl, MZ

Regenstauf/Neutraubling. Richtungsweisenden Charakter hat am Sonntag um 16 Uhr das Derby in der Volleyball-Bayernliga der Frauen zwischen dem TB/ASV Regenstauf und dem TSV Neutraubling, das in der Realschulhalle ausgetragen wird. Während Regenstauf aktuell auf dem fünften Rang steht und mit einem Erfolg in der Tabelle weiter nach oben klettern kann, zählt bei dem auf dem achten Platz stehenden Team aus Neutraubling jeder Punkt gegen den drohenden Abstieg in die Landesliga.

Nach einer unnötigen Pleite im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten aus Feucht ist die TSV-Mannschaft von Spielertrainerin Monika Marchner in akute Abstiegsgefahr geraten und hat sich trotz guter Ausgangslage nach den ersten Spielen in der Rückrunde selbst um die verdienten Lorbeeren gebracht. Ein Abrutschen auf den direkten Abstiegsplatz ist wieder möglich – deshalb käme ein Sieg im Derby gegen Regenstauf gerade recht.

„Wir sind gut drauf“, meint Marchner, jedoch fehlen Neutraubing drei Spielerinnen und „die Trainingsbeteiligung war in den letzten zwei Wochen etwas geringer, da viele von uns krankheitsbedingt flachgelegen sind oder auch aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen konnten“. Auch ist der Spielertrainerin die Stärke des Gegners bewusst: „Regenstauf ist sehr konstant und hat gute Angreifer, vor allem auch in der Mitte.“

Dass sich die Regenstauferinnen über ihre Stärke im Klaren sind, beweist die aktuelle Form und das selbstsichere Auftreten. Vor zwei Wochen schlug das Team von Trainer Andrej Büschel den Tabellenzweiten und wittert wieder Morgenluft. „Wir wollen weiter nach oben kommen und haben die Chance, dies mit vier Siegen zum Saisonende durchaus zu schaffen“, sagt Büschel. Zwar fehlt mit der ehemaligen Spielertrainerin und an einem Bandscheibenvorfall laborierenden Katja Gless weiterhin eine wichtige Stütze, aber sonst sind alle an Bord und gut drauf. Ein Fragezeichen steht noch hinter der lange Zeit verletzten Veronika Huber, bei der der Trainer hofft, „dass sie spielen kann, wenn auch nicht mit voller Kraft“.

 

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