Baskets wollen sich für Hinspielpleite revanchieren
Regensburger peilen gegen den direkten Konkurrenten um den Relegationsplatz, USV Jena, den vierten Sieg in Folge an.
Regensburg.
Der Abstiegskampf in der 2. Regionalliga Nord könnte kaum spannender sein. Nur die ersten vier Basketballteams haben sich schon ein komfortables Punktepolster auf den Relegationsplatz verschafft, die übrigen acht Mannschaften sind noch voll in den Abstiegskampf involviert. So auch die Regensburger, die als Tabellenzehnter am Sonntag um 16 Uhr in der Königswiesener Halle auf den direkten Tabellennachbarn und punktgleichen USV Jena treffen.
„Es steht uns ein interessantes Spiel bevor, weil gerade die Konstellation in der Liga sehr spannend ist“, sagt Baskets-Trainer Markus Höß. Die Partie entscheide letztendlich darüber, ob die Regensburger sich nach oben oder unten orientieren müssen. Zwischen dem letzten und fünften Platz sei alles möglich, meint Höß.
Regensburg hat inzwischen drei Siege hintereinander verbuchen können – der letzte war ein unerwarteter Erfolg beim Science City Jena mit 20 Punkten Unterschied. „Das hat die ganze Situation etwas gelöst. Der Sieg war sehr wichtig, weil auch der Vorletzte BBV Leipzig gewonnen hat. Und die letzten beiden Teams sind uns dicht auf den Fersen“, sagt Höß. Der Regensburger Trainer ist jedoch zuversichtlich, dass seine Schützlinge gut mit der Situation umgehen können. „Sie sind bereit, zuversichtlich, aber dennoch fokussiert. Alle wissen, worum es geht, und dass wir mindestens noch zwei Spiele gewinnen müssen.“
Der erste Sieg soll am Sonntag gegen USV Jena eingefahren werden, zumal die Baskets nach einer desaströsen Hinspiel-Leistung in November vergangenen Jahres noch etwas gutzumachen haben. Am Ende gab es eine herbe 41:63-Niederlage für die Regensburger.
„Im Hinspiel ist alles schlecht gelaufen, was schlecht laufen kann“, erinnert sich Höß. „Inzwischen ist jedoch viel passiert. Wir haben gute Chancen, aber man muss natürlich hochkonzentriert sein, weil dieses Spiel so wichtig ist.“
Gegen USV Jena wird in Höß‘ Augen entscheidend sein, wie sein Team ins Spiel startet, und ob seine Außenspieler durch ihre Würfe gleich Selbstvertrauen tanken können. „Wenn wir von außen gefährlich sind, dann ist einfach mehr Platz für die Großen unter dem Korb.“ Sollten die Regensburg Baskets aber nicht von außen treffen, werde die Aufgabe ungleich schwerer, weil die Regensburger dann den Erfolg durch die Mitte suchen müssten, wo Jena sicherlich schwerer auszuspielen sei.

