Klassenerhalt überstrahlt eine nicht immer einfache Saison
Durch ihre Verstärkungen waren die Baskets nicht mehr so leicht ausrechenbar. Wießnet wird Topscorer.
Kaum zu halten: Johannes Wießnet (rechts) war der mit Abstand beste Scorer der Regensburg Baskets in der abgelaufenen Saison. Foto: Cornejo
Regensburg.
Die Regensburg Baskets haben ihre erste Saison in der 2. Regionalliga Nord als Tabellenachter beendet, wenngleich sie am letzten Spieltag beim BBC Bayreuth II eine 74:103-Niederlage kassierten. Dies tat der Freude der Verantwortlichen allerdings keinen Abbruch, waren sie mit der gesamten Saisonleistung doch „sehr zufrieden“.
„Wir wollten nicht absteigen, und das haben wir geschafft. Es ist bisschen schade, dass uns der Nürnberger BC II noch überholt hat. Immerhin haben wir sie zweimal geschlagen. Aber egal – der achte Platz ist super für uns“, sagte Baskets-Trainer Markus Höß. „Wenn uns das einer vor der Saison gesagt hätte, dann hätten wir es nur schwer glauben können. Man hätte uns wohl eher zwischen Platz zwölf bis zehn erwartet.“
Im ersten Viertel hielten die Regensburger mit Bayreuth noch ganz gut mit und lagen nur mit 21:27 zurück. Doch mit dem Klassenerhalt im Rücken gab Höß allen Akteuren ausreichend Spielpraxis. Bayreuth nutzte dies gnadenlos aus und ließ sich seinen Vorsprung bis zum Spielschluss auch nicht mehr nehmen.
Der Baskets-Coach konnte diese Niederlage jedoch verschmerzen, zumal er mit der Entwicklung von Johannes Wießnet, der die Saison als Top-Scorer der Baskets mit 16,7 Punkten pro Spiel beendete, sehr zufrieden sein kann. „Jojo hat eine sehr starke Saison gespielt. Bis auf wenige Spiele war er immer unser bester oder zweitbester Scorer und auch beim Rebound und in der Helpside-Verteidigung für uns extrem wichtig“, so Höß über den Regensburger Kapitän. Wießnet sei ein „absoluter Führungsspieler“ geworden, und „seine Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende“.
Wichtig sei aber auch gewesen, dass Daniel Waldhauser (Schnitt: 15,6) sich im Dezember den Regensburgern angeschlossen habe. „Er hat große Entlastung für Jojo gebracht und weitere Optionen. Jojo und Daniel sind eines der gefährlichsten und stärksten Centerduos der Liga“, sagte Höß.

