Sport aus der Region Regensburg 20.08.2012, 08:27 Uhr

Drei Platzverweise im Derby

Eine gute Halbzeit reicht dem VfB Bach: Durch die Tore von Florian Bley und Mathias Peter gewinnt die Wagner-Elf beim TuS mit 2:0.

Drei Spieler des Freien TuS schickte Schiedsrichter Daniel Linsmeier im Derby gegen Bach vom Feld. Foto: Nico Schneider

Drei Spieler des Freien TuS schickte Schiedsrichter Daniel Linsmeier im Derby gegen Bach vom Feld. Foto: Nico Schneider

Von Matthias Brunnbauer, MZ

Regensburg. Zwei Minuten entschieden das emotional geladene Derby in der Fußball-Landesliga zwischen dem Freien TuS Regensburg und dem VfB Bach: Erst sah TuS-Spielertrainer Nico Beigang eine fragwürdige gelb-rote Karte und im Gegenzug gelang den Gästen per Konter das spielentscheidende 2:0 durch Mathias Peter.

„Die erste Halbzeit kann ich mir nicht erklären. Wir sind gar nicht ins Spiel gekommen und der Gegner hat uns gut zugestellt“, analysierte Beigang die schlechte erste Halbzeit. Vor der mageren Kulisse von nur 200 Zuschauern waren die Gäste in jeder Hinsicht überlegen und die agilen Außen Florian Bley und Mathias Peter düpierten die TuS-Defensive ein ums andere Mal. Jedoch scheiterten viele Angriffe entweder an der vielbeinigen Abwehr oder am eigenen Unvermögen. So bewiesen von Stümer Stanimir Zlatanov, der eine Hereingabe aus fünf Metern frei vor dem Tor verstolperte (14.). Anders machte es drei Minuten später Bley. Nach einem feinen Pass von Michael Zintl verwandelte Bachs Kapitän lässig zum 1:0.

Auch im Anschluss hatten die Gäste das Spiel sicher im Griff und spielten munter nach vorne. Dennoch wäre dem TuS kurz vor der Halbzeit beinahe der überraschende Ausgleich gelungen: Beigang nahm den Ball an der Strafraumlinie klasse mit, umkurvte den Torhüter und scheiterte dann aus spitzem Winkel am auf der Linie stehen Verteidiger (39.). Bach-Coach Stefan Wagner war dennoch sichtlich angetan von der ersten Hälfte seiner Elf: „Wir haben den Gegner regelrecht an die Wand gespielt und hätten das Spiel in der ersten Hälfte schon entscheiden müssen.“ So ging es aber nur mit einem 1:0 in die Halbzeit.

Nach Wiederbeginn war eine völlig andere TuS-Elf auf dem Platz. Die Truppe von Nico Beigang versuchte das Spiel an sich zu reißen, was ihr Schritt für Schritt auch gelang. Anfangs zeigte sich das nur in Spielanteilen, erst nach knapp 60 Minuten konnte auch die Offensive davon profitieren. Als Thomas Ricke im Strafraum zu Fall kam, ließ der Unparteiische Daniel Linsmeier (Künzing) noch berechtigterweise weiterlaufen (56.).

 

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