Sport aus der Region Schwandorf 16.03.2012, 18:57 Uhr

Hektisches Treiben am Schachbrett

Der ASV Burglengenfeld richtete die Oberpfalz-Blitzmeisterschaft mit 37 Startern in der Sophie-Scholl-Mittelschule aus.


        In der Sophie-Scholl-Schule wurde die Oberpfalzmeisterschaft im Blitzschach gespielt.

In der Sophie-Scholl-Schule wurde die Oberpfalzmeisterschaft im Blitzschach gespielt.

BURGLENGENFELD. Beim Wort „Blitzen“ denken die meisten an Bußgeldbescheide, Verkehrssünderdateien und Flensburg. Schachspieler dagegen verbinden damit vor allem Spaß, Spannung und – zumindest in der Spielzeit 2011/12 – Burglengenfeld. Volles Haus hatte die Schachabteilung des ASV bei der Einzelmeisterschaft im Blitzschach. 37 „Blitzer“ aus der Oberpfalz fanden sich in der Sophie-Scholl-Mittelschule ein, um ihren Besten auszuspielen. Bei nur fünf Minuten Bedenkzeit für die Partie sind Intuition, Erfahrung und zuvorderst Fingerfertigkeit gefragt. Blitzschach ist Zeitnot vom ersten Zug an. Die sonst übliche Turnierruhe weicht beim Blitzschach einem hektischen Treiben. Dies belegen die ungewöhnlich vielen Protestfälle, die abseits des Schachspielens für Aufregung sorgten.

Bis zur elften Runde lag der nominelle Favorit Stephan Gießmann vom SK Kelheim vorne, ehe er von Gregor Spieß vom SC Bavaria Regensburg eingeholt wurde. Spieß hatte bis zur 19. Runde die Nase vorne, musste aber ein Remis abgeben. Gießmann verlor derweil nie den Anschluss und zog nach der abschließenden Runde mit Spieß gleich. Beide hatten 16 Punkte auf ihrem Konto. Die Buchholz-Wertung entschied das Turnier zugunsten von Gießmann. Auf dem 3. Platz folgte Johannes Laubert (SC Windischeschenbach). Bester Vertreter des ASV war Thomas Schindler; er belegte mit neun Punkten Platz 23. Erfreut zeigte sich Abteilungsleiter Reinhard Koller über die große Teilnehmerzahl. „Besonders erwähnenswert war das Engagement der Vereine SK Weiden 1907 und SC Haselmühl, die beide mit vier Leuten spielten“, so Koller.

 

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