Schwandorf verliert Krimi gegen Neustadt
Schwandorfs Trainer Carol Prainer lobt „die tolle Moral“ seiner Rumpftruppe mit gerade einmal acht Spielern.
Schwandorf/Bruck. Die Basketballer des TSV 1880 haben ihr Heimspiel gegen Neustadt verloren. In einer äußerst spannenden Begegnung unterlag das Team von Trainer Carol Prainer unglücklich mit 72:75, bleibt aber weiterhin Siebter der Bayernliga-Tabelle.
Gegen den TTV Neustadt mussten die Schwandorfer erneut auf wichtige Leistungsträger verzichten. Mit Jonas Ruhland, Eddie Lamar, Alexander Schneider, Johannes Paar, Tobias Ruhland und Stefan Beer fehlten gleich sechs Spieler. Als Ersatz sprang kurzfristig Christian Hindenberg ein, sodass Schwandorf mit acht Akteuren antrat. Im Gegensatz dazu reisten die Mittelfranken mit einem vollzähligen Kader und elf Spielern an. Das Hinspiel gewann Neustadt nur knapp mit 94:90. Entsprechend motiviert waren die wenigen Schwandorfer, sich für diese Niederlage zu revanchieren.
Zu Beginn des ersten Viertels spielten beide Teams auf Augenhöhe. Neustadt führte knapp mit 10:9. Doch auf einmal gelang den Schwandorfern in Offensive und Defensive nichts mehr. In vier Minuten erzielte der TSV keinen Punkt und verteidigte deutlich schwächer als zuvor. Die Folge war ein 17:0-Lauf der Gäste und die 27:9-Führung. Aber im Gegensatz zur Vorwoche gab sich Schwandorf noch längst nicht geschlagen und kämpfte sich zurück ins Spiel: Bis zum Ende des ersten Viertels verkürzten die Gastgeber auf 17:27. Der zweite Abschnitt wurde durch eine deutliche Leistungssteigerung in der Verteidigung mit 24:17 gewonnen, wodurch Neustadt zur Halbzeit nur noch mit 44:41 in Front lag.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Basketballkrimi. Bereits nach vier Minuten ging Schwandorf bei 50:48 erstmals wieder in Führung. Doch die Antwort der Mittelfranken kam sofort: Durch einen Dreier von Fabian Lößlein mit Ablauf der Spielzeit nach drei Vierteln ging Neustadt mit 59:58 in Front.





