Sport aus der Region Schwandorf 10.06.2012, 15:00 Uhr

Ziel ist „Tag der offenen Tür“

Die Stadthalle Burglengenfeld wird am 7. Oktober zum großen Schießstand, um die verschiedenen Facetten der Schützenwelt zu zeigen.

Einen Boom erlebt nach den Worten von Gauschützenmeister Franz Brunner derzeit das Bogenschießen. Die Organisatoren im Schützengau hoffen, dass auch der „Tag der offenen Tür“ ein Volltreffer wird. Foto: dpa

Einen Boom erlebt nach den Worten von Gauschützenmeister Franz Brunner derzeit das Bogenschießen. Die Organisatoren im Schützengau hoffen, dass auch der „Tag der offenen Tür“ ein Volltreffer wird. Foto: dpa

Von Andreas Allacher

STÄDTEDREIECK. „Ziel im Visier“ ist das Motto eines „Tags der offenen Tür“, mit dem die Schützenvereine am 7. Oktober bundesweit für den Schießsport und um neue Mitglieder werben. Im Schützengau Burglengenfeld machen die Vereine dabei gemeinsame Sache: Wie Gauschützenmeister Franz Brunner im MZ-Gespräch erläutert, verwandeln sie die Stadthalle Burglengenfeld in einen großen Schießstand, um den Besuchern alle Facetten des Schießsports aufzuzeigen. Gleichzeitig sei die Gemeinschaftsveranstaltungen ein Zeichen gegen die Konkurrenz untereinander: „Unsere Vereine bleiben die tragende Säule des Schießsports im Gau und dieser Veranstaltung“, so Brunner.

Das Angebot für die Besucher in der Stadthalle wird viele Aspekte des Schießsports darstellen. So ist ein Schnupperschießen mit Luftgewehr und Luftpistole ohne Altersbegrenzung genauso geplant wie ab dem zwölften Lebensjahr, dann aber professionell auf elektronische Schießstände. Wer will, kann die fünfschüssige Luftpistole und das Biathlongewehr ausprobieren. Es gibt eine Einführung in das Bogenschießen, das nach den Worten von Gauschützenmeister Franz Brunner derzeit einen Boom in der Region erlebt. Einer der Höhepunkte für die Zuschauer wird das Showfinale einer Bayernliga-Mannschaft sein; „Profischützen“ schießen zudem zusammen mit Teilnehmern des „Tags der offenen Tür“ ein Wettkampffinale mit dem Lichtgewehr. Eine Ausstellung zur Entwicklung des Schießsports sowie Präsentationen der einzelnen Vereine des Schützengaus runden das Programm am 7. Oktober in der Stadthalle ab.

Nach der Faszination des Schießsport gefragt, spricht Gauschützenmeister Franz Brunner von „einem stetigen Kampf mit sich selbst um die notwendige Konzentration“. Obwohl oft auch Teil einer Mannschaft, sei der Sportschütze doch stets Einzelkämpfer. Gleichzeitig sähen sich der Schützen der Traditionspflege verzichtet. Dass das Schützenwesen gerade nach Gewalttaten und Amokläufen immer wieder in das Kreuzfeuer der Kritik gerät, ist Franz Brunner bewusst. Und er weiß auch, dass trotz größter Sicherheitsauflagen und bestem Bemühen um Zuverlässigkeit und Sachkunde ein Restrisiko bleibt. „Hier wachsam zu sein, ist eine große Aufgabe für die Führungskräfte und alle Mitglieder in den Schützenvereinen“, so Brunner.


 

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