EVR-Nachrichten 22.04.2012, 23:02 Uhr

Sulak ist als Kandidat „heiß dabei“

EVR-Personalentscheidungen ziehen und ziehen sich. Der früh gehandelte Ex-Peitinger könnte der neue Trainer werden.


        Ist Alexej Sulak der neue EVR-Trainer? Foto: Halmel

Ist Alexej Sulak der neue EVR-Trainer? Foto: Halmel

Von Claus-Dieter wotruba, MZ

REGENSBURG. 33 Tage ist es her, dass Eishockey-Oberligist EV Regensburg das letzte Spiel bestritt und sich mit einem 4:8 in Duisburg am 20. März aus den Playoffs verabschiedete. „Zeitnah“, so verlautbarte der EVR-Vorsitzende Christian Köcher immer wieder, sollten die Weichen für die neue Saison gestellt werden. Oberste Priorität hatte schon seit der Trennung von Günter Eisenhut am Abend des 23.Februar und vor dem letzten Spieltag der Hauptrunde die Besetzung der Trainerposition für Oberligajahr drei nach dem Eisbären-Kollaps vor vier Jahren.

Gefallen aber sind die Würfel eine Woche nach der Abschlussfeier immer noch nicht. „Die Entscheidungsfindung hat länger gedauert als erwartet“, sagt Christian Köcher jetzt und gibt zu: „Flotter wäre besser gewesen.“ Immerhin scheint die Sache konkreter zu werden. „Wir haben mit sechs Kandidaten gesprochen“, sagt Köcher und sieht zwei davon in der engeren Wahl. Darunter ist auch nach wie vor der von Anfang an gehandelte Alexej „Leos“ Sulak. „Er ist heiß dabei“, sagt Köcher über den 55-Jährigen, der zuletzt fünf Jahre in Peiting wirkte und mit den Oberbayern nach Vorrundenplatz eins vom EVR in den Playoffs eliminiert wurde.

Köcher: „Alles klar“ mit Schnabl

Wie zeitnah die endgültige Entscheidung fallen soll, formuliert Christian Köcher aktuell so: „Wir sind in der letzten Phase. Anfang der Woche sollten wir soweit sein.“ Der neue Mann soll ja hauptamtlich das heuer von zwei deutschen Titeln für Junioren und Jugend samt DNL-Aufstieg gekrönte Nachwuchsprojekt forcieren. Die zweite künftig hauptamtliche Position scheint besetzt. „Klar sind wir uns beim Nachwuchstrainer“, sagt Köcher, „auch wenn das Papier noch nicht unterschrieben ist“ und bestätigt auf Nachfrage, dass es sich um Stefan Schnabl handelt, der die EVR-Talente auf höchstes Niveau geführt hatte.


 

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