EVR-Nachrichten 27.04.2012, 20:41 Uhr

Es ist amtlich: Sulak trainiert den EVR

Mit dem Ex-Peitinger und Stefan Schnabl als hauptamtliches Trainerduo hat der Regensburger Oberligist seine neue sportliche Führung gefunden.

Von Claus-Dieter wotruba, mz

REGENSBURG. Noch einmal redete sich ein Trio die Köpfe heiß am Donnerstagabend. Christian Köcher und Harald Hofmeister, die Vorstände beim Eishockey-Oberligisten EV Regensburg, saßen mit Sven Gerike zusammen und berieten mit dem sportlichen Leiter über die Position des Trainers. Um 0.35 Uhr ging die Pressemitteilung raus, dass der früh als Kandidat genannte und zuletzt auch favorisierte Alexej „Leos“ Sulak (56) im Sommer das Kommando an der Bande übernimmt.

Ab 1. Juli EVR-Angestellter

Ebenfalls fix ist die zweite hauptamtliche Trainerposition, die Stefan Schnabl (43) übernimmt, der nach dem Aufstieg in die Deutsche Nachwuchs-Liga (DNL) seine Anstellung beim Theater in Regensburg beendet und ab 1. Juli EVR-Angestellter wird. Das Duo bildet zugleich die neue sportliche Leitung und soll in einer Pressekonferenz in der Woche der EVR-Mitgliederversammlung am 7.Mai Rede und Antwort stehen.

„Ich kenne Stefan Schnabl schon länger und habe auch gesehen, welche Riesenerfolge er mit dem Nachwuchs gefeiert hat. Der Nachwuchs muss die Basis für die erste Mannschaft sein“, sagt Sulak, der seit 1994 von der zweiten bis vierten Liga in Deutschland coachte (u.a. zwischen 2002 und 2005 in Weiden) und zuletzt fünf Jahre in Peiting wirkte, wo er auch seine Karriere als Spieler (u.a. Augsburg, Schwenningen, Freiburg und Stuttgart) beendete.

Das „Gesamtpaket“ stimmte

„Ich hatte eine Liste erstellt und wir haben festgestellt, dass das Gesamtpaket bei Sulak stimmt und er die richtige Wahl ist“, erklärt Christian Köcher das Prozedere des Prozesses über Wochen. „Die Entscheidung war einvernehmlich. Ich hoffe jetzt, dass die Verhandlungen mit den Spielern zügig voranschreiten, um den Fans baldmöglichst eine attraktive Mannschaft präsentieren zu können“, erklärte Köcher, der bei den Neuwahlen („Es wird wohl Oktober werden“) wieder als Vorstand antreten will. „Ich stehe zur Verfügung.“ Derweil erfüllt sich für Stefan Schnabl ein Herzenswunsch. „Ich habe immer den Traum gehabt, als Trainer zu arbeiten – und am allerliebsten in Regensburg, denn das ist mein Verein“, sagt der Mann, der 2007 zunächst Schüler und Jugend in die Bundesliga führte, heuer mit Junioren und Jugend deutscher Meister wurde und den DNL-Aufstieg realisierte.


 

Umfrage - Ergebnis

 
 
 
 

Mittelbayerische.de Logo