EVR-Nachrichten 27.04.2012, 20:41 Uhr

„Ich will am liebsten immer gewinnen“

Herr Sulak, was reizt Sie an der Aufgabe als EVR-Trainer?

Regensburg ist eine Eishockey-Stadt. Das hat sich in dieser Saison wieder gezeigt. Es lief nicht so gut und trotzdem kamen im Schnitt 1700 Zuschauer. Was möglich ist, hat man in den Playoffs gespürt.

Was wollen Sie in Regensburg als Trainer bewegen?

Da ist es zu früh, etwas zu sagen. Es muss noch viel geredet werden, damit ich einen Überblick über die Zusammensetzung der Mannschaft habe. In erster Linie müssen mit den jungen Regensburger Spielern Gespräche geführt werden.

Aber Sie haben doch Vorstellungen?

Ja, sicher. Ich bin ein ehrgeiziger Trainer, der immer das Beste und am liebsten jedes Spiel gewinnen will. Aber das geht bekanntermaßen ja nicht. Erfolg ist nicht planbar. Wichtig ist es immer, hart zu arbeiten.

Manche Spieler arbeiten mit manchen Trainern besonders gerne zusammen. Bringen Sie jemanden mit?

Abwarten, das ist aber eine Möglichkeit. Es ist nur so, dass die, die ich gerne mitnehmen würde, auch höhere Ziele als die Oberliga haben.

Werden Sie nach Regensburg ziehen?

Während der Saison bin ich vor Ort in Regensburg, in der eishockeylosen Zeit bis zum ersten Training Mitte August werde ich daheim in Hambuch bei Koblenz sein. Das machen wir seit zwölf Jahren so.

Haben Sie das spektakuläre Ausscheiden gegen den EVR mit Peiting, als Ihr damaliges Team 2:0 nach Siegen führte und dann dreimal verlor, verkraftet?

Das liegt mir noch schwer im Magen. Aber mit Überheblichkeit und Selbstsicherheit ist das schnell passiert – da sind wir nicht die Einzigen in Europa.


 

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