EVR holt ersten Auswärtssieg
Die Regensburger besiegen in einer umkämpften Partie den EHC Klostersee. Das Duell der punktgleichen Oberligisten endet 3:1 durch die Tore von Fical (2) und Selea.
Der EV Regensburg besiegt den EHC Klostersee. Foto: Schmeilzl
Grafing. Der EV Regensburg kommt in der Eishockey-Oberliga allmählich in die Spur. Am Freitagabend gelang den Mannen von Leos Sulak mit dem 3:1 (0:1, 2:0, 1:0) in einer hart umkämpften Partie beim EHC Klostersee der verdiente erste Auswärtssieg, der die Aussicht auf das erste Sechs-Punkte-Wochenende (Sonntag gegen Schweinfurt) eröffnet.
Nur vier Sekunden brauchte der EHC im ersten Powerplay zur Führung durch Dominik Quinlan (5:17), knapp eine Minute, nachdem Bogdan Selea den Stockbruch von Goalie Martin Morczinietz nicht zum 0:1 nutzen konnte. Das wäre wohl das von Trainer Leos Sulak so beschworene schmutzige Tor gewesen. So aber fand Klostersee dank zweier weiter Strafzeiten zu seinem Spiel, erlaubte nur zwei Chancen für Petr Fical und Martin Piecha. Bei aussichtsreichen Kontern scheiterten Michael Dorr (18.) und Dominik Quinlan (20.) im ersten Regensburger Powerplay an Martin Cinibulk.
Verletzung des Schiedsrichters
Das war die Basis für den Ausgleich, den kurz vor Ablauf der Überzahl Petr Fical (20:50) erzielte. Weil Cinibulk (27.) gegen Andreas Farny rettete, durfte kurz nach Ablauf der zweiten EVR-Überzahl erneut gejubelt werden. Diesmal war Fical (27:49) der scharf von der Bande zurückprallenden Scheibe am nächsten. Für die meiste Aufregung sorgte danach die Verletzung von Schiedsrichter Christian Oswald, der ab der 37. Minute von seinen Linesman vertreten wurde, die bis zum Drittelende noch drei Schüsse von Martin Piecha und Stefan Huber aufs EHC-Gehäuse erlebten.
Der EVR aber war endgültig in der Spur, als Marcel Brandt (42:07) für Selea überlegt zum 1:3 auflegte. Ob der starken Leistung von Cinibulk ging die Disziplin der Schützlinge von Doug Irwin flöten.
Kurios aber die Spieldauerstrafe für Hummer wegen Beinstellens. Dem EVR konnte es egal sein, obwohl Selea ein Empty-Net-Tor verpasste.

