EVR krönt Wochenende mit Kantersieg
Mit einem 7:0 gegen die ersatzgeschwächten Schweinfurt Mighty Dogs macht der Regensburger Oberligist sein erstes Sechs-Punkte-Wochenende perfekt.
Der EV Regensburg gewinnt gegen Schweinfurt mit 7:0. Foto: Schmeilzl
Regensburg. Zwei Siege feierte der EV Regensburg am vergangenem Wochenende. Davon wog das 3:1 am Freitag beim EHC Klostersee sicher deutlich schwerer als der 7:0 (2:0, 1:0, 4:0)-Heimerfolg gegen den erschreckend schwachen und ersatzgeschwächten Aufsteiger Schweinfurt Mighty Dogs. Mit seinem ersten Sechs-Punkte-Wochenende setzte das Team seinen Vormarsch in der Oberliga Süd fort – und Goalie Martin Cinibulk freute sich über seinen zweiten Shutout.
Weil Schiedsrichter Roland Seckler von Beginn an eine kleinliche „Null-Toleranz-Linie“ fuhr, gab es im Eingangsdrittel einer Partie ohne großen Körpereinsatz eine Strafzeitenflut. Diese traf zunächst die Mighty Dogs härter als den EVR – der aber sogar aus 93 Sekunden doppelter Überzahl nichts zuwege brachte, das Schweinfurts Keeper Benjamin Dirksen beunruhigt hätte. Waldemar Detterer, John Sicinski und Jan Piecha schossen zu schwach, vor dem Tor nahm keiner dem Gäste-Goalie die Sicht.
EVR geht „schmutzig“ in Führung
Noch harmloser aber war das Gäste-Powerplay. Wie schon in Klostersee musste eines der von Trainer Leos Sulak so ersehnten „schmutzigen“ Tore für die Führung herhalten, nachdem Petr Fical und Mario Dörfler noch Pech im Abschluss hatten. John Sicinski traf von hinter dem Tor aus (15:23) einen Gäste-Schlittschuh entscheidend. Zum Glück für den Gastgeber traf danach Jens Feuerfeil bei der ersten Gäste-Chance das leere Tor nicht.
In Unterzahl aber kam die entscheidende Szene zum 2:0: Simon Knaup unterbrach ein Break von Piecha mit dem hohen Stock im Gesicht des EVR-Stürmers. Spieldauerstrafe und der von Fical (17:07) sicher verwandelte Penalty waren die Folge.
Schweinfurt vergibt leichtfertig
Aus weiteren gut vier Minuten Powerplay konnte der EVR kein Kapital schlagen. Das machte den Gast mutiger, aber nicht effizienter. Für Oliver Kämmerer (25.) war es sicher schwerer die Scheibe neben als ins Tor zu bringen. Fical und Brandt (26.) auf der Gegenseite mussten sich wenigstens mit Dirksen abmühen. Der war auch auf dem Posten, als der EVR bei zwei Powerplay-Chancen zwar aus allen Rohren feuerte, aber einfach nicht richtig zum Nachschuss stand.






