SSV Jahn 26.03.2012, 21:55 Uhr

Schweinsteiger wechselt aus privaten Gründen

Zum Saisonende verlässt Tobias Schweinsteiger den SSV Jahn und geht zum FC Bayern — er baut in Rosenheim ein Haus.

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        Die Brüder Tobias (l.) und Bastian Schweinsteiger spielen künftig beide beim FC Bayern.

Die Brüder Tobias (l.) und Bastian Schweinsteiger spielen künftig beide beim FC Bayern.

München. Für Tobias Schweinsteiger gab das Privatleben den Ausschlag: Zum Saisonende verlässt er den Regensburger Drittligisten SSV Jahn und geht zum FC Bayern München. Dort verstärkt er die Regionalliga-Mannschaft. Das Medieninteresse war groß, als er seine Entscheidung am Montag bei einer Pressekonferenz begründete. „Ich habe lange mit dem Entschluss gerungen. Aber die Nähe zu Rosenheim war letztlich ausschlaggebend. Meine Freundin wohnt dort, ich baue dort ein Haus. Und ich bin heimatverbunden“, sagte der gebürtige Rosenheimer.

Der FC Bayern sei bereits im Spätherbst auf Schweinsteiger zugekommen. In der 2. Mannschaft des Rekordmeisters soll der ältere Bruder von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger eine Art Führungsrolle für die jungen Spieler übernehmen. Er wechselt ablösefrei.

Schweinsteiger versteht die Reaktionen der enttäuschten Fans

Dass einige Jahn-Fans im Internet nun ihren Unmut über seinen Schritt äußern, findet der Regensburger Sportler des Jahres 2011 „schade“ und fügt hinzu: „Natürlich kann ich verstehen, dass nicht alle juhu schreien, wenn der Kapitän geht. Aber von einem Wortbruch kann keine Rede sein.“ Die Kritik geht zurück auf Schweinsteigers Aussage in der Hinrunde, er mache eine Vertragsverlängerung beim SSV Jahn von der Zukunft des Trainers abhängig.

„Ich habe nie gesagt, wenn Markus Weinzierl bleibt, bleibe ich auch. Ich habe das nur als eine der Grundvoraussetzungen genannt“, unterstrich Schweinsteiger, der sich durch die Bayern-Offerte nach eigenen Worten geschmeichelt fühlt: „Wenn Leute wie Butt, Scholl, Michael Tarnat (Bayern-Jugendscout/d. Red.) oder Christian Nerlinger (Bayern-Sportdirektor/d. Red.) auf einen zukommen, ist das natürlich eine große Ehre.“


 

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