SSV Jahn 27.04.2012, 21:01 Uhr

Nur noch zwei Schritte zum großen Ziel

Jahn Regensburg will in Oberhausen seine Chancen auf die Aufstiegsrelegation wahren. Kapitän Schweinsteiger fehlt wegen einer Gelb-Sperre.


        Darf Jahn-Coach Markus Weinzierl auch in Oberhausen jubeln? Foto: Nickl

Darf Jahn-Coach Markus Weinzierl auch in Oberhausen jubeln? Foto: Nickl

Von Heinz Reichenwallner, MZ

REGENSBURG. Nach mehr als 550 Kilometern auf der Autobahn will der SSV Jahn an diesem Samstag (13.30 Uhr) mit einem Sieg bei Rot-Weiß Oberhausen den vorletzten Schritt auf dem Weg zur Relegation für die zweite Bundesliga machen. Dabei erwartet den Regensburger Fußball-Drittligisten ein Gegner, der wiederum seinerseits das Projekt Klassenerhalt noch zu einem guten Ende bringen will.

Knapp sechs Stunden Busfahrt

Beide Mannschaften brauchen also den Erfolg, was von der Konstellation her eine spannende und leidenschaftlich geführte Partie verspricht. Am Freitagmittag schon ist der Jahn-Tross in Richtung Ruhrgebiet aufgebrochen. Knapp sechs Stunden Busfahrt standen an, ehe das Team von Trainer Markus Weinzierl in Oberhausen ankam und ein Hotel bezog. Dort hat dann der Samstagvormittag den gewohnten festen Ablauf mit Frühstück, ein bisschen Freizeit und anschließend der Mannschaftsbesprechung, ehe es etwas mehr als eine gute Stunde vor dem Anpfiff des Spiels ins Niederrheinstadion geht.

Dort muss der Jahn als Drittplatzierter seine Aufgabe beim Tabellenachtzehnten erfolgreich lösen, wenn er eine Woche darauf zu Hause gegen den FC Carl Zeiss Jena den Sack in Sachen Aufstiegsrelegation endgültig zuschnüren will. Die Mannschaft sei fokussiert, sie wisse, dass sie es allein in den Händen habe, so Weinzierl. Diese Chance will sich keiner der Regensburger durch die Lappen gehen lassen. Mit einem Sieg könnte das Jahn-Team gegenüber den schärfsten Verfolgern, den Offenbacher Kickers und dem Chemnitzer FC, den Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem letzten Spieltag wahren und die Differenz zu den beiden dahinter platzierten Wacker Burghausen und 1. FC Heidenheim uneinholbar ausbauen.

Indes warnt der Jahn-Trainer pflichtschuldigst erst einmal vor dem Gegner, der zwar aus eigener Kraft nicht mehr den Ligaerhalt schaffen kann, doch seine Minimalchance unbedingt nutzen will. „Rot-Weiß Oberhausen hat eine Mannschaft, die eigentlich da unten nichts zu suchen hat, gegen uns hoch motiviert ist und sicher um jeden Zentimeter kämpfen wird“, meint Weinzierl. Ergo: „Es wird eine ganz schwere Kiste.“


 

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