SSV Jahn 05.05.2012, 18:08 Uhr

SSV Jahn hofft und bangt

Der Drittligisten träumt von der 2. Liga. Doch nach dem Rücktritt von Luhukay wird ein Wechsel Weinzierls nach Augsburg immer wahrscheinlicher.

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        „Eine Stadt, ein Team, ein Traum“ steht auf den T-Shirts der Jahn-Spieler vom Tobias Schweinsteiger. (Foto: Nickl)

„Eine Stadt, ein Team, ein Traum“ steht auf den T-Shirts der Jahn-Spieler vom Tobias Schweinsteiger. (Foto: Nickl)

Regensburg. Fußball-Drittligist SSV Jahn Regensburg hat es geschafft: Das 1:1 (1:0) gegen Absteiger Carl-Zeiss Jena durch den Treffer von Tobias Schweinsteiger (40.) und den Ausgleich von Danko Boskovic (56.) bringt das Team von Trainer Markus Wenzierl in die beiden Aufstiegsspiele gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga. Das Jahn-Heimspiel steht dabei am Freitag, den 11. Mai um 20.30 Uhr an der Prüfeninger Straße an. Doch sollte es der SSV Jahn in die 2. Liga schaffen, muss er dort womöglich ohne Trainer Weinzierl auskommen. Nachdem Jos Luhukay den FC Augsburg verlässt, wird ein Wechsel des Jahn-Coaches zu den Schwaben immer wahrscheinlicher.

Doch beim Spiel gegen Jena galt erst einmal: Alles ausblenden, volle Konzentration! Vor dem Spiel verabschiedete der SSV Jahn Tobias Schweinsteiger, Jürgen Schmid, Christian Bickel, Stefan Binder und Ronny Philp aus ihren Drittliga-Diensten. Dann sollte im letzten Heimspiel der regulären Punkterunde gegen Jena der nötige Punkt geholt werden, um sich selbst die Chance auf die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga zu eröffnen. Der zuletzt gesperrte Kapitän Schweinsteiger stand dazu wieder in der Anfangsformation von Trainer Markus Weinzierl, in der Stefan Binder für den verletzten Philp auf links verteidigte und Sebastian Nachreiner dafür nach rechts rückte.

Rund 7600 Zuschauer verfolgten Spiel im Jahn-Stadion

Beide Teams begannen vor den 7624 Zuschauern abwartend. Ab Minute zehn nahm das Spiel Fahrt auf. Jim-Patrick Müller und Selcuk Alibaz spielten Schweinsteiger frei – der verzog. Quasi im Gegenzug wurde Jenas Nils Pichinot erst geblockt – und scheiterte im zweiten Versuch am stark reagierenden Jahn-Keeper Michael Hofmann. Die nächste Jahn-Gelegenheit hatte Mario Neunaber (15.), danach warf sich Andre Laurito in einen Jenaer Schuss, musste an der Seitenlinie behandelt werden und in der 24. Minute sogar vom Feld gehen. Für ihn kam Tim Erfen und übernahm die rechte Abwehrseite, während Sebastian Nachreiner in die Innenverteidigung rückte.


 

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