Jahn hat einen neuen Trainer
Oscar Corrochano wurde als Nachfolger von Markus Weinzierl vorgestellt. Der 35-jährige Deutsch-Spanier gibt den Klassenerhalt als Saisonziel aus.
Regensburg. Das Rätselraten hat ein Ende, Jahn Regensburg hat einen neuen Trainer: Oscar Corrochano wird Nachfolger von Markus Weinzierl. Er war bisher Trainer der zweiten Mannschaft des Bundesligisten Eintracht Frankfurt in der Regionalliga Süd. Die Mannschaft bestand zum größten Teil aus jungen Spielern, die aus der eigenen Jugend aufrückten. Viele Spieler der U23 schafften schon den Sprung in den Profikader. Der 35-jährige Deutsch-Spanier war seit 2010 als Cheftrainer für die U23 von Eintracht Frankfurt verantwortlich und wagt jetzt den Schritt zum SSV Jahn in die 2. Bundesliga: „Der SSV Jahn Regensburg ist ein absoluter Traditionsverein. Ich freue mich sehr über die Chance, den Jahn in der 2. Bundesliga zu trainieren und werde die Herausforderung voller Tatendrang angehen.“
Oscar Corrochano habe sofort nach dem Anruf aus Regensburg zugesagt, sagte der neue Trainer bei der Pressekonferenz am Freitagnachmittag. Ausschlaggebender Punkt sei gewesen, dass ihm das Regensburger Konzept sehr gut gefalle. Als seine Aufgabe sieht Corrochano den Klassenerhalt. Dazu möchte er die „Euphorie weitertragen“. Corrochano hält den SSV Jahn für durchaus konkurrenzfähig in der 2. Liga.
Sportchef Franz Gerber wählte den neuen Mann am Ende aus acht möglichen Kandidaten aus. Das berichtete er bei der Pressekonferenz. Der Deutsch-Spanier erfülle genau das Anforderungsprofil, das der Jahn erstellt habe. Gerber war nach eigenen Angaben mehrere Male in Frankfurt und hat sich die Spielweise der U23 angesehen. Dabei bekam er „hohe Laufbereitschaft und guten Fußball“ zu sehen. Insgesamt haben sich nach Vereinsangaben 100 Trainer um den Jahn-Job beworben.
Der Regensburger Ex-Trainer Markus Weinzierl, jetzt Bundesliga-Trainer beim FC Augsburg, kennt den neuen Coach zwar nicht, ist aber froh, „dass der Jahn jetzt jemanden hat. Ich wünsche dem Verein Glück und hoffe auf eine erfolgreiche Saison für meine Jungs“, sagte Weinzierl der MZ.
Fünf Tage vor dem Trainingsauftakt gibt es für die Jahn-Verantwortlichen noch allerhand zu tun. Gerber plant, mit 24 Profis in die neue Saison zu gehen. Bislang stehen jedoch nur 14 Spieler fest unter Vertrag. Die finanzielle Situation der Oberpfälzer ist traditionell angespannt. „Wir haben noch Zeit“, sagte Gerber. Immerhin: Nach der erfolgreichen Trainerverpflichtung kann sich der Manager jetzt voll auf die Suche nach neuen Spieler konzentrieren.





