SSV Jahn 07.10.2012, 15:32 Uhr

Jahn unterliegt Aue mit 1:3

Der SSV Jahn wollte im Erzgebirge auf Punktejagd gehen – doch die Regensburger kommen in Aue nicht zum Zug und müssen sich mit 1:3 geschlagen geben.

Jahn-Torwart Miachael Hofmann bekommt das 2:0. Foto: Thomas Eisenhuth/dpa

Jahn-Torwart Miachael Hofmann bekommt das 2:0. Foto: Thomas Eisenhuth/dpa

Von Heinz Reichenwallner und Claus Gehr, MZ

Aue. Francky Sembolo brachte es nach der 1:3 (0:1)-Niederlage bei Erzgebirge Aue auf den Punkt. „Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht. Dafür sind wir bestraft worden“, stellte der Stürmer des Fußball-Zweitligisten SSV Jahn Regensburg gestern vor 7400 Zuschauern nach einer wenig erfreulichen Vorstellung auf des Gegners Platz fest und wollte daher auch keine großen Ausflüchte suchen. Die Niederlage – mit zwei Toren Abstand die bislang höchste in der laufenden Saison – „war verdient“, befand Sembolo.

Der Kongolese hatte in der 85. Minute wesentlichen Anteil daran, dass die Oberpfälzer zumindest kurzzeitig noch von einem Punkt träumen durften. Nicolas Höfler hatte Sembolo im Strafraum etwas zu ungestüm gestoppt, so dass Schiedsrichter Tobias Christ (Münchsweiler) kaum eine andere Möglichkeit blieb, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Christian Rahn verwandelte anschließend sicher zum zwischenzeitlichen 1:2 (86.). Nur drei Minuten später zerstörte Erzgebirge-Stürmer Ronny König mit seinem Tor die aufkeimende Hoffnung der Regensburger, doch noch etwas Zählbares mit nach Regensburg zu nehmen.

SSV-Trainer Corrochano enttäuscht

Der dritte Treffer der Hausherren war aber längst nicht der entscheidende. Das Spiel hatte die Mannschaft von Oscar Corrochano bei den beiden ersten Gegentoren durch Jan Hochscheidt (34.) und Jakub Sylvestr (58.) fahrlässig aus der Hand gegeben. Beide Male waren es individuelle Fehler, die den Jahn gegen einen schlagbaren Gegner ins Hintertreffen gebracht hatten und der Niederlage einen faden Beigeschmack gaben.

Entsprechend enttäuscht war daher auch der Regensburger Trainer: „Wir haben nicht das gebracht, was wir spielen wollten. Wir haben die Räume nicht genutzt, unnötig Bälle verloren und bei Standards geschlafen“, sagte Corrochano, der jener Startelf das Vertrauen schenkte, die am vorangegangen Wochenende dem FC St. Pauli mit 3:0 in die Schranken gewiesen hatte. Somit durfte etwas überraschend auch Tim Erfen, der während der Woche noch gekränkelt hatte, von Beginn an als Rechtsverteidiger ran. Der wiedergenesene Sebastian Nachreiner musste erst einmal mit einem Platz auf der Ersatzbank, der nach einer Rot-Sperre wieder spielberechtigte Philipp Ziereis mit einem Einsatz in der zweiten Mannschaft vorliebnehmen.

 

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