Aufgetischt Rezepte 29.10.2011, 00:00 Uhr

So schmeckt der Herbst am besten

Diese exotische Kürbissuppe zaubert auch an tristen Tagen die Sonne auf den Tisch.

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        Dann pürieren oder sieben Fotos: rh

Dann pürieren oder sieben Fotos: rh

von roman Hiendlmaier, MZ

Wenn draußen vor der Tür wieder große und kleine Gruselmonster „Süßes oder Saures“ rufen, ist es schön, drinnen eine fruchtig-herbe Alternative zum Zuckerwerk zu haben, die zudem so gesund wie geschmackvoll ist.

Die Rede ist von der Kürbissuppe, einer Herbstspeise, die zum einen leicht und preiswert zuzubereiten, zum anderen extrem variabel verfeinerbar ist. Basis ist immer der Kürbis, am besten ein Hokkaido-Kürbis. Sein festes, orangenes Fruchtfleisch enthält weniger Wasser und dadurch mehr Nährstoffe als seine größeren Verwandten. Der nach der japanischen Insel benannte Speisekürbis ist mit seinem nussartigen Geschmack auch ideal mit exotischen Gewürzen kombinierbar – süßen wie scharfen.

Die Variante mit Ingwer und Curry belebt durch ihre Schärfe den etwas tristen Grundtenor des Herbstes, außerdem gehört sie zu den gesündesten Variationen des Beerensüppchens.

In einem mittelgroßen Kochtopf werden zunächst die Zwiebelwürfel zubereitet. Sie werden in Olivenöl glasig gebraten. Erst dann werden die Kürbis- und Möhrenstücke dazugegeben. Das gesamte Gemüse wird bei mittlerer Hitze rund fünf Minuten kräftig gebraten. Danach folgt das Ablöschen mit Brühe, umrühren und etwa einen Zentimeter breit Ingwer in die Suppe reiben. Schließlich einen gehäuften Teelöffel an Currypulver dazugeben – für empfindliche Gaumen reicht ein gestrichener. Deckel drauf und rund 20 Minuten köcheln lassen.

Das Finale beginnt mit dem Pürierstab. Ist die Suppe noch zu sämig, kann man erneut etwas Brühe oder vom später servierten Weißwein dazu- geben. Fehlt nur noch das Abschmecken mit Salz und Pfeffer und ein erneutes, kurzes Aufkochen, um den Geschmack noch etwas zu verfeinern. Währenddessen die Mandelblättchen in einer Pfanne bei großer Hitze anbräunen. Die Flocken dekorieren zusammen mit einem Spritzer Kürbiskernöl die Suppe im Teller und geben mit dem Baguette den nötigen „Biss“. Kenner aus dem Bekanntenkreis empfehlen dazu frische Weißweine, vom halbtrockenen Riesling bis zu Chardonnay oder Frascati – je nach Gusto.


 

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