Die Saison der Schnecken beginnt
Der Ärger ist groß, wenn sich Schnecken über Gemüse- und Erdbeerbeete hermachen. Gezielte Abwehrmaßnahmen helfen.
Schnecken machen sich gnadenlos über Gemüsepflanzen oder Erdbeeren her.
Groß-Gerau. Wo sich der Gärtner am Vortag noch an Salaten, erntereifen Erdbeeren und gesunden Gemüsepflanzen erfreute, bietet sich ihm am anderen Morgen oft ein Bild des Schreckens: Zerfressene, mit Löchern durchsiebte und verschmutzte Pflanzen, angefressene Früchte und in der Morgensonne glänzende Schleimspuren. Ein deutliches Zeichen, dass hungrige Nacktschnecken am Werk waren. Denn wenn es nachts, wenn der Gärtner schläft, durch Tau oder Regen draußen feucht ist, kommt die Zeit der gefräßigen Räuber. Mühelos können sie dann binnen einer Nacht ganze Beete ruinieren.
Regen oder Tau lockt Schnecken aus dem Unterschlupf
Selbst wenn man sie am Tag nicht sieht: die Schnecken sind da. Die Genetzte Ackerschnecke beispielsweise versteckt sich tagsüber in Bodenhohlräumen in den Beeten, während die weitverbreitete Spanische Wegschnecke außerhalb der Beete bzw. des Gartens Unterschlupfmöglichkeiten sucht. Bei Nacht oder wenn Regen den Boden befeuchtet, kommen dann beide wieder zum Vorschein um in den Beeten, an Zierpflanzen oder Früchten ihren Hunger zu stillen. Und dieser ist nicht klein, denn eine Schnecke kann in einer Nacht etwa die Hälfte ihres Körpergewichtes an Grünmasse aufnehmen. Vorsorgemaßnahmen sind deshalb auch dann angebracht, wenn noch keine Fraßschäden und Schleimspuren zu sehen sind. Dies haben auch die Erfahrungen im Vorjahr gezeigt: Unmittelbar nach dem Winter und der daraufhin folgenden Trockenheit waren zunächst kaum Schnecken zu sehen. Doch mit den einsetzenden Regenfällen im Frühsommer waren sie dann schlagartig da und sind über nahezu alle Pflanzen hergefallen, die grünten, blühten oder schon Früchte trugen.
Mehrere Maßnahmen kombinieren
Um es nicht so weit kommen zu lassen, empfiehlt Dr.

