DVD-Newsticker 06.07.2012, 06:00 Uhr

Stiftung Warentest über IKEAs "Uppleva"

Keine Katastrophe, aber auch keine Offenbarung: Stiftung Warentest hat Ikeas Fernseher-Möbel-Kombination "Uppleva" getestet und dabei ein gemischtes Fazit gezogen. Zwar sei die Idee charmant, den Fernseher ohne Kabelsalat und mit mitgeliefertem Blu-ray Player und 2.1-Soundsystem in einem Möbelstück unterzubringen. Die technische Qualität der Geräte überzeugt jedoch nicht. Die Bildqualität des 40 Zoll Full HD Displays sei nur durchschnittlich: Artefaktbildung sei ebenso zu sehen wie ein leichter Gelbstich und eine Schlierenbildung. Die Menüführung des Smart-TVs und des Blu-ray-Players seien verwirrend und sehr träge. Auch die Ansage von Ikea "Kein Kabelsalat" stimme nicht ganz: Zwar werden die Kabel des Blu-ray Players und der Stereoanlage im Möbelstück gut versteckt, die HDMI-Anschlüsse für weitere Geräte befinden sich allerdings seitlich am Fernseher und sind dann eben doch wieder sichtbar. Der Sound der 2.1-Anlage sei zwar in Ordnung, allerdings liegen der linke und rechte Lautsprecher zu nahe nebeneinander: Ein dynamischer Stereoklang sei so nicht möglich. Allerdings habe der Subwoofer den Vorteil, frei im Raum platziert zu werden, da er die Signale über Funk empfängt. Wer sich von den technischen Problemen nicht abschrecken lasse und vom Design und Konzept angetan sei, könne über Ikeas-System dennoch nachdenken, urteilt Stiftung Warentest im Fazit. Ikea bietet "Uppleava" momentan in Deutschland nur in einer Filiale in Berlin an. Der Preis beginnt ab 1123 Euro und kann je nach Konfiguration höher ausfallen.

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