Beruf & Karriere 29.05.2012, 11:33 Uhr

Tipps für das Vorstellungsgespräch

Bewerber sollen sich für eine Antwort ruhig Zeit nehmen. Wer gut vorbereitet ist und sicher auftritt, kann beim Arbeitgeber punkten.


        Wer sich auf ein Vorstellungsgespräch gut vorbereitet hat, muss nicht nervös sein.

Wer sich auf ein Vorstellungsgespräch gut vorbereitet hat, muss nicht nervös sein.

Berlin. Für die meisten ist das Vorstellungsgespräch eine Zitterpartie. Vor lauter Nervosität sind die Hände schwitzig, und der Puls ist auf 180. Dabei gibt es ein paar Tipps und Tricks, mit denen sich aus der Zitterpartie im Handumdrehen ein souveränes Gespräch zwischen zwei selbstbewussten Partnern machen lässt.

Wer sich gut vorbereitet, geht gelassener an das Gespräch heran. Dazu gehört, sich mit dem Internetauftritt der Firma bekannt zu machen. So könnten Kandidaten dem Personaler später zeigen, dass sie genau wissen, wo sie sich beworben haben, sagt Sabine Neumaier, Karriereberaterin aus Berlin.

Dezent aber gut gekleidet erscheinen

Zweiter Schritt ist die Frage: Was ziehe ich an? „Die Grundformel dabei: Nicht übertreiben“, so Neumaier. Am besten ist es, vorher in Erfahrung zu bringen, welche Garderobe für die Branche typisch ist. „Vielleicht kann ich schon auf der Webseite entdecken, was Usus ist“, sagt Svenja Hofert, Karriereberaterin aus Hamburg. „Ansonsten lohnt es sich auch, im Bekanntenkreis herumzufragen, ob sich jemand mit dem branchenspezifischen Dresscode auskennt.“

Im Zweifel schicker – diesen Ratschlag will die Karriereexpertin nicht geben. „Das kann auch nach hinten losgehen, wenn man in Kostüm erscheint“. Zum Beispiel, wenn es um einen Job im Kreativbereich oder im Handwerk geht. „Wenn ich für einen Job als Tischler in Anzug erscheine, ist das lächerlich“, meint Neumaier.

Gut auf die Anreise vorbereiten

Der nächste Schritt: Wie komme ich überhaupt zum Ort des Vorstellungsgesprächs? „Auf keinen Fall sollte man sich mit der Anreisezeit verschätzen“, sagt Jürgen Hesse, Karrierecoach aus Berlin. Am besten mit reichlich Zeit planen, und dann einen Spaziergang um den Block machen, falls es bis zum Gespräch noch etwas hin sein sollte. „Fünf Minuten vorher darf man dann aufkreuzen“, so Hesse. Früher sollten Bewerber nicht erscheinen.


 

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