Multimedia & Technik 27.04.2012, 15:53 Uhr

Zehn wichtige Tipps für mehr Internetsicherheit

Im Internet gilt es einige Verhaltensregeln zu beachten und Vorkehrungen zu treffen, um sicher surfen zu können.


        Zwei Grundregeln: Benutzername und Passwort dürfen nicht leicht zu erraten sein.

Zwei Grundregeln: Benutzername und Passwort dürfen nicht leicht zu erraten sein.

Berlin. Wer im Internet surft, hinterlässt Spuren im weltweiten Netz. Doch mit einfachen Verhaltensregeln können Nutzer verhindern, dass ihr Profil oder ihre Zugangsdaten missbraucht werden. Der Verein Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) listet eine Reihe von Grundregeln auf.

- Passwörter regelmäßig zu wechseln, schützt zwar nicht automatisch vor Missbrauch, kann aber die Sicherheit erhöhen.

- Ein sicheres Passwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein und Groß- und Kleinschreibung, Sonderzeichen und Ziffern enthalten. Um sich ein abstraktes Passwort besser merken zu können, kann man Eselsbrücken nutzen: zum Beispiel einen Satz ausdenken und aus den jeweils ersten Zeichen der Wörter das Passwort bilden. So ergibt der Satz „Wie soll ich mir 5 Passwörter merken?“ das Passwort: Wsim5Pm?.

- Es ist ratsam, verschiedene Benutzernamen und Passwörter für unterschiedliche Online-Aktivitäten wie E-Mail, Online-Banking oder das soziale Netzwerk zu benutzen.

- Benutzernamen sollten so gewählt werden, dass sie nichts über einen selbst verraten. Namen, Wohnorte, Altersangaben und Ähnliches sollten vermieden werden.

- Man muss seine Einstellungen so speichern, dass das eigene Profil - etwa in einem sozialen Netzwerk - nicht über eine Suchmaschine gefunden werden kann und nur ausgewählte Besucher alle Einträge sehen.

- Kommunikationsschnittstellen wie WLAN oder Bluetooth sollten an mobilen Geräten ausgeschaltet werden, sobald man sie nicht mehr benutzt. Mobile Geräte sollten grundsätzlich mit einem Passwort geschützt sein. Das kann man in den Sicherheitseinstellungen festlegen.

- Für das Online-Bezahlen sollten nur verschlüsselte Verbindungen verwendet werden. Diese erkennt man an einem Schloss- oder Schlüsselsymbol und den Buchstaben „https“ in der Adresszeile.

- Wer ein öffentliches WLAN-Netz nutzt und zum Beispiel in einem Café über dessen WLAN-Verbindung online geht, sollte dort keine sensiblen Daten übermitteln. Deshalb: Bankgeschäfte, Online-Shopping oder die Übermittlung der Kreditkartennummer immer nur von zu Hause aus erledigen!

- Nutzerkonten, die nicht mehr verwendet werden, sollten vollständig gelöscht werden. Wer den Eindruck hat, dass Dritte Zugang zu einem Konto haben, sollte den Account sofort sperren lassen.

- Grundsätzlich gilt: Daten online nur sparsam preisgeben - besonders in sozialen Netzwerken!


 

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