Legionäre News 13.04.2012, 20:49 Uhr

Auf der Suche nach dem nächsten Daniel Thieben

Europas hoffnungsvoller Baseball-Nachwuchs spielt beim Academies Turnier in Regensburg für die MLB-Späher vor.

Von Matthias Ondracek, MZ

Regensburg. Während die Legionäre in die Bundesliga-Saison gestartet sind, war Europas Baseball-Nachwuchs-Elite in Regensburg zu Gast. Mittlerweile zum dritten Mal in Folge fand das MLB Academies Turnier in der Oberpfalz statt. Acht Nationen trugen in der vergangenen Woche insgesamt 22 Spiele gegeneinander aus und bereiteten sich auf ihre jeweilige Spielzeit vor.

Neben Gastgeber Deutschland waren die größten Talente aus Belgien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich, Schweden und Tschechien zu Gange. Noch nie zuvor nahmen so viele Länder an der von Major League Baseball initiierten Veranstaltung teil. „Das Turnier war mal wieder ein voller Erfolg“, freute sich Regensburgs Internatsleiter Martin Brunner.

14 Spieler aus Legionäre-Schmiede

Als Academy wird die Konzentration von Talenten eines Landes bezeichnet. Diese finden sich zumeist in unterschiedlichen Internaten wieder. Für Deutschland ging somit hauptsächlich das Sportinternat Regensburg an den Start. 14 Athleten aus der Talentschmiede der Legionäre standen im Kader. Diese wurden verstärkt mit Spielern aus der Bayernauswahl sowie aus den anderen deutschen Internatsstandorten Mainz und Paderborn.

Die Bilanz am Ende des Turniers war für die deutsche Auswahl nach acht Spielen ausgeglichen. Wenngleich die Ergebnisse für die Beteiligten zweitrangig waren. „Das Wichtigste ist für jeden, seine Form zu finden und sich optimal vorzubereiten“, erklärt Brunner.

Deutschland trat mit einem der jüngsten Teams an. Bis auf wenige Ausnahmen war kein Akteur älter als 16 Jahre. „Lediglich die traditionell starken Holländer waren jünger“, so Brunner. Andere Mannschaften, wie etwa Italien, schickten ihre komplette Junioren-Nationalmannschaft ins Rennen. Das sind Spieler der Altersstufen 16 bis 18. „Daher ist ein Vergleich oft schwierig“, meint Brunner. Dennoch konnten seine Schützlinge im Turnierverlauf überzeugen.


 

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