Legionäre News 04.05.2012, 16:45 Uhr

Legionäre müssen sich steigern

Regensburger wollen mit Siegen gegen Stuttgart zurück an die Spitze.

Von Matthias Ondracek, MZ

Regensburg. Legionäre-Trainer Martin Helmig hatte es bereits vor der Saison prophezeit. „Die Liga wird ausgeglichener sein dieses Jahr. Ich denke, es wird eine interessante Saison“, orakelte der Coach des deutschen Meisters vor dem Start. Nach knapp der Hälfte der Spielzeit scheint sich dies zu bewahrheiten. Die Buchbinder Legionäre kämpfen mit den Mainz Athletics und den punktgleichen Heidenheim Heideköpfen um Platz eins im Süden.

Zum Abschluss der Hinrunde empfangen die Regensburger die Stuttgart Reds. Der Aufsteiger ist am Freitag (19 Uhr) und am Samstag (14 Uhr) zu Gast in der Armin-Wolf-Arena. „Die Stuttgarter haben sich gut verstärkt. Sie sind ein ernstzunehmender Gegner“, warnt Coach Helmig.

Souveräner Aufsteiger

Der Neuling marschierte vergangenes Jahr unangefochten durch die zweite Liga und stieg souverän auf. Auch in der Bundesliga konnten die Schwaben dem ein oder anderen Gegner schon Schwierigkeiten bereiten. Dennoch stehen für die Reds erst zwei Siege und Tabellenplatz sechs zu Buche. Für Helmig und die Legionäre trotzdem kein Grund, das Team von Trainer Brett Helenius zu unterschätzen.

Mit Nationalmannschaftswerfer Markus Winkler und Hagen Rätz konnten zwei gestandene Erstliga-Spieler von den Heidenheim Heideköpfen losgeeist werden. Hinzu kommen die beiden ehemaligen Regensburger Marcel Hering und Joshua Little, die im vergangenen Jahr Garanten für den Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga waren. Verstärkt hat sich der Aufsteiger außerdem mit dem früheren Paderborner US-Boy Gavin Ng und dem australischen Werfer Richard Olson, der zu den Besten in der Liga gehört.

Die Buchbinder Legionäre kehrten mit gemischten Gefühlen von den vier Auswärtsspielen am langen Wochenende zurück. Der Split in Heidenheim war zwar einkalkuliert, aber die Art und Weise, wie das zweite Spiel auf der Ostalb nach 8:1-Führung noch hergeschenkt wurde, dürfte dem Trainer doch ein klein wenig Kopfschmerzen bereitet haben. Und die Niederlage im Bayern-Derby gegen Haar machten die Sorgenfalten auf der Stirn von Martin Helmig mit Sicherheit nicht kleiner.


 

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