Der Coup mit Harry Glynne
Baseball-Talent mit deutschem Pass erzählt, wie es nach Regensburg zu den Legionären kam.
Ein neuer Werfer, der auch Eishockey spielt: Harry Glynne Foto: Eisenhuth
ROTTERDAM. Die Buchbinder Legionäre haben vergangene Woche einen überraschenden Transfer-Coup gelandet. Der US-Amerikaner Harry Glynne hat einen deutschen Pass und wird wohl bis zum Ende der Baseball-Saison das Trikot der Regensburger tragen, die sich am Freitagabend beim Europapokal in Rotterdam den Niederländern von Door Neptunus mit 1:10 erstmals geschlagen geben mussten. Der 21-Jährige spricht mit MZ-Mitarbeiter Matthias Ondracek über seine bisherigen Eindrücke.
Sie sind nun eine Woche in Europa, davon nur ein paar Tage in Deutschland. Was sind Ihre ersten Eindrücke?
Harry Glynne: Es macht mir bisher sehr viel Spaß. Vom ersten Tag an war jeder nett zu mir und ich habe mich sofort willkommen gefühlt. Ich bekam sofort die Gelegenheit, im Finale des Buchbinder Cups zu starten. Das war für mich wirklich speziell.
Was denken Sie über das Team?
Ich denke, wir haben ein sehr gutes Team. Ich wusste nicht, was mich hier erwartet. Aber nachdem, was ich gesehen habe, denke ich, dass wir vielleicht sogar die Chance haben, dieses Turnier zu gewinnen.
Was können Sie über das Baseball-Level in Europa generell sagen?
Vom Europapokal habe ich in etwa das erwartet. Es sind immerhin die besten Teams hier. Daher ist das Level natürlich sehr hoch.
Was ist der Hauptunterschied zwischen College-Baseball und hier?
Mit Sicherheit das Alter. Am College ist man zwischen 18 und 22 Jahre alt. Gegen größere, schnellere und kräftigere Spieler zu spielen, macht einen selbst auch besser.

