Wie erleben Regensburger Studenten ihren Uni-Alltag? In Tagebuchform berichten sie alle zwei Wochen von witzigen, skurrilen oder nervigen Begebenheiten. Alle Beiträge unserer Hochschul-Kolumne finden Sie hier.
Manche Aussagen sind mit Vorsicht zu genießen, wie unser Autor erfahren muss. Für sein Staatsexamen bleibt ihm jetzt nur ein Versuch – ohne Netz und doppelten Boden.
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WG ade heißt es nach einer Mieterhöhung. Aber die Suche nach den eigenen vier Wänden gestaltet sich komplizierter als gedacht, wie unser Autor feststellt.
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Im Berufungsverfahren für eine Philosophieprofessur stellte sich eine vielversprechende Kandidatin vor – die Kirche legte gegen deren Berufung aber ein Veto ein.
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In den Semesterferien stehen die Hausarbeiten an. In der Bibliothek kann die Auseinandersetzung um die benötigte Literatur da schnell unakademisch werden.
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Papierkram ohne Ende und ein nahezu unersättlicher Informationshunger – einen BAföG-Antrag zu stellen ist viel zu kompliziert, findet unser Autor.
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Bei seinem Besuch in Regensburg bemerkte der Bundespräsident, früher sei es normal gewesen, in andere Fachrichtungen hineinzuschnuppern. Davon können Studenten heute oft nur träumen.
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Frauenfeindliche Witze im Seminar, Fleischbeschau in der „Spotted“-Gruppe bei Facebook – von gebildeten Menschen hätte unser Autor mehr erwartet.
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Studenten machen immer nur Party, meinen viele. Tanzen hilft, den Kopf freizubekommen, wenn am Ende des Semesters eine Klausur nach der anderen wartet, sagt dagegen unser Autor.
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Das Volksbegehren gegen Studiengebühren startet. Wer schon am Ende seines Studiums steht, hat von einem Wegfall der Campus-Maut nichts mehr – sollte aber trotzdem abstimmen gehen, findet unser Autor.
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Reich wird man durch die Teilnahme an Produkttests und psychologischen Studien nicht unbedingt - aber man kann einige Überraschungen erleben.
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Nächtliche Bib-Öffnungszeiten oder Stühle mit Uni-Logo – so einiges wird aus Studiengebühren finanziert. Ob das immer eine Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen ist, fragt sich unser Autor.
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Im Fach Geschichte gilt Anwesenheitspflicht – wer sich in überfüllten Seminaren ein Referat nach dem anderen anhört, lernt dabei aber nur wenig.
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„Zimmer frei“ – das gilt auf dem studentischen Wohnungsmarkt in Regensburg leider nicht. Zum Glück gibt es eine Notunterkunft für alle Gestrandeten.
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Fressen oder gefressen werden – so geht es zu bei der Verteilung der Seminarplätze. Kommen zu viele Studenten, wird ausgelost, wer bleiben darf.
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Für 49 Euro sechs Monate lang zur Uni fahren – das ist nicht nur praktisch, sondern auch gut für die Noten: Im Bus hat man wenigstens Zeit, seine Mitschriften lesen.
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Monatelang Stoff auswendig lernen, ein Dutzend Prüfungen schreiben und dann alles wieder vergessen – eigentlich bedauerlich, findet unser Autor.
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Bei der Zahl an Kursen, die durch Studiengebühren finanziert werden, fragt sich unser Autor, wie man in Bayern vor 2007 überhaupt studieren konnte.
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Für Studierende mit Kind hält der Hochschulalltag viele Herausforderungen bereit. Auf dem Campus gibt es aber mittlerweile viele Unterstützungsangebote.
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An den Universitäten stehen die Hochschulwahlen an. Bringt das überhaupt was?, fragen sich viele Studenten. Unser Tagebuch weiß eine Antwort.
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Ich liebe es. Gefühlt jedes Semester wird an der Uni Regensburg eine neue Online-Plattform ins Leben gerufen. Zusätzlich zu den gesammelten Lernplattformen und der seltsamen Entschuldigung für ein Prüfungsanmeldungssystem, das sich...
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Mit Behinderung an der Uni studieren? Klar muss das gehen, denke ich mir. Schließlich leben wir in einem modernen Staat – die öffentliche Hand wird sich schon darum kümmern, dass so etwas möglich ist. Falsch gedacht: Was es wirklich...
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Die dritte Vorlesungswoche ist nun auch schon herangebrochen und mit ihr die Zeit, in der man sich eine stetig wachsende Liste von Referaten und Hausarbeiten anlegt. Zumindest erstere sind nun mal (hauptsächlich) in der Vorlesungszeit...
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Mitte April, das neue Semester steht vor der Tür. Diesmal wird hoffentlich alles besser laufen, als in den ersten beiden „Orientierungssemestern“. Mit Schaudern denke ich zurück an halbstündige Irrwegen über den halben Campus, nur...
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Acht Uhr morgens. Das schrille Klingeln meines Weckers reißt mich aus meinem wohlverdienten Schlaf. „Ein paar Minuten nur noch“, denke ich und kuschle mich wieder in meine Bettdecke. Aber der Wecker kennt kein Erbarmen, nach fünf...
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Die Prüfungen dieses Semesters habe ich erst einmal geschafft. Jetzt sitze ich über der Literatur für meine Hausarbeiten, mache mir aber auch schon einmal darüber Gedanken, welche Veranstaltungen ich im nächsten Semester besuchen...
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So, liebes Tagebuch, langsam wurde es dann doch mal Zeit, mich für das Praktikum im nächsten Semester anzumelden. Am Donnerstag um zwölf Uhr ist die Anmeldefrist verstrichen, und weil ich große Auftritte schätze (und nicht etwa...
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Morgens, 9 Uhr in Regensburg: Ja, das wird ein guter Tag. Ich bin früh genug aufgestanden, um ausnahmsweise mal zu frühstücken. Das Auto ist eingefroren und springt erst beim dritten Versuch an, aber das macht nichts. Heute wird...
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