Regensburger Politbarometer 2012 08.05.2012, 19:05 Uhr

Stadion ist auf dem Weg


        So weit wie Halle ist Regensburg mit seinem Stadion noch nicht.Foto: dpa

So weit wie Halle ist Regensburg mit seinem Stadion noch nicht.Foto: dpa

Regensburg. Von den drei Großprojekten, um die Regensburg zum Teil seit vielen Jahren kämpft, ist zumindest eines bereits in der Realisierungsphase: die neue Fußballarena. Dass sie an der Franz-Josef-Strauß-Allee entstehen wird, ist bekannt. Dass Zeitdruck besteht, ebenfalls: Der SSV Jahn hat gute Chancen für den Aufstieg in die Zweite Bundesliga. Spätestens am Montagabend steht fest, ob er es geschafft hat.

Planungsreferentin Christine Schim- pfermann erklärt, dass es nun darum gehe, die nächsten Schritte in Bezug auf den Bebauungsplan in Angriff zu nehmen. Vor 14 Tagen hat der Stadtrat 700000 Euro locker gemacht. Von diesem Geld wird unter anderem der Projektsteuerer für das neue städtische Fußball-Stadion finanziert. Die Bietergemeinschaft aus der Ernst & Young Real Estate GmbH aus Stuttgart und dem Architekturbüro AS&P (Albert Speer & Partner GmbH) aus Frankfurt erhielt den Zuschlag und wir den Stadionbau bis zur Fertigstellung betreuen.

Als erstes wird sie einen Zeitplan erstellen, erläutert Schimpfermann, danach wird sie die EU-weite Ausschreibung vorbereiten, bei der es um den Bau der Arena, der Parkierungsanlage und auch der Sicherheitseinrichtungen geht. Gesucht wird eine Arbeitsgemeinschaft aus einem Architekten und einem Bauunternehmen, die den Stadionbau so zügig wie möglich durchführt. Der Projektsteuerer, so Schimpfermann, begleite das Vorhaben bis zur Fertigstellung.

Zugestimmt wurde von den zuständigen Stadtratsausschüssen auch der Gründung eines Stadion-Besitzbetriebs. Der „optimierte Regiebetrieb“ ist gleichsam wie eine Abteilung der Stadtverwaltung dem Oberbürgermeister unterstellt. Er wird als Investor fungieren, der die Fußballarena finanziert und später betreibt, wobei ihm die Badebetriebe als Dienstleister bei der Betriebsführung zu Seite stehen sollen. Die Betriebssatzung wird jetzt in aller Ruhe ausgearbeitet und danach dem Stadtrat zum Beschluss vorgelegt. Zum kaufmännischen Betriebsleiter soll der Chef der Stadtkämmerei, Karl Eckert, zum technischen Leiter Peter Preß vom Hochbauamt berufen werden.


 

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