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Dächer statt Äcker!
Photovoltaik gehört auf Dächer, nicht in die Landschaft. Die Entscheidung des Landkreises , dem ungebremsten Landverbrauch einen Riegel vorzuschieben, ist richtig. Längst haben gierige Investoren erkannt, dass es in diesem Landkreis genug Flächen gäbe, um mit Subventionen einträgliche Geschäfte zu machen. Sie drücken uns die Flanke ein, indem sie Landwirte mit lukrativen Pachten ködern. Der Preis ist hoch, die Landschaft schnell verschandelt. Sie aber ist das Kapital unseres Bayerwaldes, denn vom Kapital der Investoren werden wir nichts zu sehen bekommen. Sie kommen meist von auswärts und zahlen dort Gewerbesteuer. Bürgermeisterin Bucher hat Recht mit ihrer Forderung, dass der Verbrauch von Land allen zugutekommen muss. Damit ist auch ausdiskutiert, ob Anlagenbauer aus dem Landkreis zum Zug kommen sollen: Hier verdient ebenfalls der Einzelne sein Geld auf dem Rücken der Allgemeinheit. Der Staat hätte es einfach: Schluss mit den Subventionen. Der Bund hat erreicht, was er wollte: einen kräftigen Schubs Richtung Ökologie. Es lebe die Erkenntnis, dass Ökologie sich auch rentiert, wenn man nicht auf Stromzahlers Kosten Profit machen kann. Der Landkreis hat den richtigen Schritt getan. Jetzt müssen Bürgermeister und Räte das Motto bei ihren Beschlüssen beherzigen: Dächer statt Äcker!
Von JohannesSchiedermeier
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