Amberg - Nachrichten 23.10.2008, 18:10 Uhr

Bei der Straßenbeleuchtung lässt sich viel Geld sparen

Einsparungen bei der Straßenbeleuchtung, Überlegungen über einen Wechsel des Stromnetzbetreibers in den Gemeinden und eine Diskussion über Windkraft waren laut Arbeitskreisleiter Kreisrat Sebastian Schärl die bestimmenden Themen bei einer Sitzung des CSU-Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesplanung (AKU) Amberg-Sulzbach. Bürgermeister Peter Braun aus Schmidmühlen nahm als Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetages an der Arbeitstagung teil.

Aufgrund hoher Energiepreise belasteten vor allem die Betriebskosten von ineffizienten Beleuchtungsanlagen den Gemeindehaushalt, sagte der stellvertretende Arbeitskreisleiter, Bürgermeister Markus Dollacker aus Ensdorf. Ziel müsse unbedingt sein, den Einsatz energieeffizienter Straßenbeleuchtungstechniken zu forcieren. Gerade durch den Fortschritt bei der Elektronik sind in den vergangenen Jahren Bürgermeister Braun zufolge effiziente Anwendungen möglich und wirtschaftlich geworden. Möglich seien die Abschaltung bestimmter Leuchtpunkte, die gezielte Nachtabschaltung, Bewegungsmelder oder das Dimmen, um Energie einzusparen.

„Eine Menge Geld gibt jede Gemeinde für die Straßenbeleuchtung aus“, sagte der Energiebeauftragte der Stadt Hirschau, Richard Birner. Um diesen erheblichen Kostenfaktor zu senken, habe Hirschau einen Versuch gestartet, um nachhaltig Energie und Geld zu sparen sowie eine Menge CO2 zu reduzieren. Laut seinen Aufzeichnungen erreichte das Stromsparprojekt nach dem Dimmlightsystem in der Testphase eine gute Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit sowie eine hohe Qualität der Beleuchtung. Es könne den Gemeinden als Vorbild dienen.

 

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