Cham - Nachrichten 30.11.2007, 19:28 Uhr

Hilfsaktion für das winzige Autobahn-Baby

Maximilian Balthasar

Maximilian Balthasar

Das Frühchen Maximilian Balthasar ist ab sofort „Der kleine Trucker“. So heißt nicht nur die Homepage, über die ab diesem Samstag für den Kleinen gespendet werden kann. Diese Bezeichnung steht auch in blauen Lettern auf dem T-Shirt, das die Chamer Firma Vogl Werbung von Stefan Vogl für die Hilfsaktion gestaltet hat.

Die Idee, das weiße Oberteil mit dem Foto von Maximilian zu Gunsten seiner Familie deutschlandweit zu verkaufen, hatte Harald Weinbrenner, Disponent der Firma V&W Management Transporte aus Cham. Für das Unternehmen war der Vater des Jungen Anfang November zusammen mit seiner Lebensgefährtin unterwegs, als der Bub unerwartet im Lastwagen zur Welt kam. „Uns geht es darum, die Zukunft des Kleinen absichern zu können, weil bei Frühchen nie sicher ist, wie sich die Sache entwickelt“, sagt Weinbrenner über die Gründe für die Hilfsaktion.

Deren Erlös soll zu großen Teilen dazu dienen, das Haus der von der Geburt völlig überraschten Eltern in Waldmünchen, das einer Baustelle gleicht, her- und einzurichten – beispielsweise mit einem Kinderzimmer. „Wir wollen die gesamten Lebensumstände der Familie abrunden, damit das Kind, egal, was auf die Eltern noch zukommt, versorgt ist“, sagt Weinbrenner.

Er freut sich sehr darüber, schnell eine Reihe von Betrieben gefunden zu haben, die ihn bei der Organisation der T-Shirt- und der Spenden-Aktion unterstützt haben. Neben Stefan Vogl ist das die Firma S-Becht Medien- und Grafikdesign von Sabine Schönberger aus Cham, die unter der Adresse www.der-kleine-trucker.de bis zu diesem Samstag die Homepage entwickeln und gestalten sollte, über die der T-Shirt-Verkauf läuft. Zur Seite stand Schönberger bei der Programmierung Bernd Eismann mit seiner Chamer Firma Computer Service Eismann. Ein besonderes Hilfsangebot kommt von der INUS Zentral GmbH, der Mutter und Gründerin des Kompetenzzentrums für Medizin und Therapie in Furth im Wald. Geschäftsführerin Karin Bak hat zugesichert, bei Bedarf ein Jahr lang die physiotherapeutische Behandlung – sprich, die bei Frühchen übliche Krankengymnastik – für Maximilian zu übernehmen.

 

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