Die Rettenbacherin Nadine Höcherl ist bei Germany’s next Topmodel
Der Landkreis Cham und die gesamte Oberpfalz wird Nadine Höcherl die Daumen drücken bei Germany’s Next Top Model.
Rettenbach. Millionen fiebern dem Start von Heidi Klums Show Germany’s Next Topmodel entgegen, die am 4. März das erste Mal über die Bildschirme flimmert. Und unter den Millionen werden dieses Mal besonders die Chamer die Daumen drücken. Denn eine Landkreisbürgerin soll unter den letzten 18 Models sein und im Kampf um den Top-Model-Titel 2010 auf den Laufsteg gehen. Und sie hat die richtigen Waffen, um die Konkurrenz aus ganz Deutschland und Österreich auf Distanz zu halten. Nadine Höcherl ist 19 Jahre jung, sportlich, hat langes, blondes Haar, grün-graue Augen und ist stolze 1,80 Meter groß. Die Arzthelferin kommt aus Ebersroith, einem Dorf in der Gemeinde Rettenbach, an der Grenze des Landkreises Cham.
Im bisher größten Casting für die Show von Heidi Klum soll sich Nadine Höcherl gegen mehr als 21000 Kandidaten durchgesetzt haben. Das hat zumindest die Bild-Zeitung in der vergangenen Woche gemeldet und vorab die 18 Namen und Bilder veröffentlicht, die nun in der Show um die Model-Ehre 2010 antreten werden. „Die geheime Namensliste tauchte in Amerika auf. Dort dreht Heidi Klum gerade mit den Nachwuchs-Models“, so die Bild-Zeitung.
Was Nadine Höcherl erwartet, ist aus den Shows der Vorjahre bekannt: viel Mode, viel Schminken, viel Laufsteg, viel Miteinander und auch viel Gegeneinander. Nach den ersten Presseveröffentlichungen sind zwei Bewerberinnen aus Österreich dabei, vier Studentinnen, eine Kunstturnerin und eine erfolgreiche Miss-Wahl-Kandidatin. Einige hätten bereits echte Model-Erfahrung, heißt es. Manche seien nur wegen ihres Charakters ausgesucht worden – damit sie Stimmung in die Sendung bringen oder einen Zickenkrieg auslösen.
Dass Nadine Höcherl in Sachen Germany’s Next Topmodel unterwegs ist, wird schnell klar, wenn man bei ihr Zuhause anruft – obwohl die Familie nichts zum Thema sagt. „Ich darf nichts sagen. Wir haben einen Vertrag mit dem Sender unterschrieben“, sagt Vater Richard Höcherl im Gespräch mit dem Bayerwald-Echo. Etwas Bedauern klingt aus der Stimme des Schreinermeisters und wenig Überraschung. Einige scheinen die Bild-Meldung gelesen zu haben. Auch bei ihrer Arbeitsstelle, der Frauenarztpraxis im Gewerbepark in Regensburg, ist Zurückhaltung angesagt. Nadine Höcherl sei momentan nicht erreichbar, so die freundliche Auskunft. Mehr könne sie nicht sagen. Aber die ganze Praxis drücke ihr von Regensburg aus die Daumen für den Wettbewerb, schickt die Arbeitskollegin schnell noch hinterher.



