Chamer Polizei fasst Hundequäler und klärt grausamen Fall von Tierquälerei
CHAM. Der Fall war so grausam, dass er viele Chamer lange beschäftigt hat. Nun hat die Polizei nach zahlreichen Hinweisen einen 19-jährigen gefasst, der gestanden hat, seinen Hund ausgesetzt zu haben.
Nach dem Hinweis eines Jägers hatte die Polizei vergangenen Montag auf einem Feldweg zwischen Katzbach und dem Waldstück zwischen Rötzer und Katzbacher Straße einen toten Hundemischling gefunden, der dort wohl schon einige Zeit gelegen haben musste. Er lag auf einer blauen Decke und war angeleint qualvoll verdurstet.
Aufgrund umfangreicher Ermittlungsarbeit konnte der Hundehalter, der seinen Hund ausgesetzt hatte, ermittelt werden. Es handelt sich um einen 19-jährigen Mann aus dem Stadtgebiet Cham. Der junge Mann wurde am Freitag vorläufig festgenommen. Er hat die Tat gestanden.
Als Motiv nannte er Geldmangel. Die Kosten für die Einschläferung des Hundes, der an Krebs erkrankt war, konnte er nicht aufbringen. Aus der Bevölkerung waren zahlreiche Hinweise eingegangen. Der Vorsitzende des Tierschutzvereines hatte in einem Leserbrief nicht nur sein Entsetzen über einen derart unnötigen Vorgang geäußert, sondern auch 250 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen. (mz)



