Neue Immobilie für die Kultur der Stadt
Das Uraltbau des Mainburger Krankenhauses gehört nun der Stadt.
Seit Ende November ist die Stadt Mainburg Eigentümer des sogenannten Uraltbaus des Mainburger Krankenhauses. So ist es von Bürgermeister Josef Reiser zu erfahren. Schon seit längerer Zeit sei man mit dem Landkreis bezüglich eines Verkaufs in Verhandlungen gewesen. „Eigentlich war die Stadt seit der Sanierung des Krankenhauses an dem Gebäude interessiert.“ Nun gab es eine Einigung.
Reiser will mit Hilfe der neuen Immobilie das kulturelle Angebot der Stadt erweitern. Konkret soll in die alten Mauern mittelfristig die Stadtbücherei umziehen, die derzeit im Gebäude des Heimatmuseums residiert. Damit gäbe es die Möglichkeit, die Dauerausstellung des Museums zu erweitern. Allein die paläolithische Abteilung mit den europaweit bedeutsamen Funden aus dem Ortsteil Sandelzhausen wäre es wert, umfangreicher dargestellt zu werden. Außerdem gibt es ja eine große Hopfengeschichtliche Abteilung im Mainburger Museum. Dazu kommt, dass die Bücherei derzeit absolut nicht dem entspreche, „was für eine einer Stadt der Größe Mainburgs sinnvoll sei“. Viel zu wenig Platz gebe es im Museumsgebäudes. Und so geht Reiser davon aus, dass mit der Bücherei das gesamte Krankenhausgebäude zu füllen sei.
Dieser Umzug werde aber sicher nicht in diesem Jahr Realität.



