Die Mittelbayerische ist beliebte Schülerlektüre
Der Sponsor, zwei der MZ-Auszubildenden und Lehrer der Realschule gemeinsam mit den Jugendlichen in der neuen Leseecke.Foto: Abeltshauser
Der Rektorin der Abensberger Realschule Maria Warsitz-Müller kommt die Zeitungspatenschaft, die die MZ-Auszubildenden der Schule vermittelt haben, gerade recht, ist doch die Leseförderung dieser Tage ein ganz wichtiges Thema an der Bildungseinrichtung. Spezielle Aktionen im Deutschunterricht wurden gestartet. Das Schülercafe wandelte sich zu einem Literaturtreff. Und dort ist nicht nur ein Teil der Schulbibliothek zugänglich. Ab jetzt liegt auch die jeweils aktuelle Ausgabe der Mittelbayerischen zur Lektüre bereit.
Das haben die Abensberger Realschüler Christian Huber zu verdanken. Der Grafiker gehört mit seiner „Huber und Freun.de GmbH“ aus München zu den Sponsoren, die die Azubis für die Aktion gewinnen konnten. „Ich bin selber hier vor 20 Jahren zur Schule gegangen.“ So war es für ihn eine klare Angelegenheit, sein Jahresabo, das er zur Verfügung stellt, in seine ehemalige Schule liefern zu lassen. „Ich finde gerade regionale Zeitungen wichtig“, sagte er. Viele wichtige Informationen seien nur dort und nicht in überregionalen Medien zu finden. Er hat ein Beispiel aus seiner Jugendzeit. „Ich habe in einer Band gespielt. Da war es wichtig zu wissen, wie unsere Auftritte angekommen sind und was so geboten war in Sachen Kultur.“ Infos dazu habe er in der Mittelbayerischen und nicht etwa in anderen Medien gefunden.
Heutzutage sei es sicherlich nicht typisch für 13- bis 17-Jährige, Zeitung zu lesen, sagte die Schulleiterin. Umso wichtiger sei es, die Jugendlichen im Rahmen des Unterrichts an dieses Medium heranzuführen. Und da sei die Patenschaft schon hilfreich.
Dafür haben sich die MZ-Azubis gehörig ins Zeug gelegt. Zwei von ihnen, Tobias Mooshammer und Corinna Drechsler, waren zur offiziellen Vorstellung der Patenschaft an die Realschule gekommen. Sie erzählten, dass rund 20 Auszubildende seit Wochen an dem Projekt arbeiten. „Wir haben uns überlegt, welche Firmen und Prominente Patenschaften übernehmen können.“ Gleichzeitig machten sie die Aktion bei den Schulen bekannt. Einige Schulen würden noch auf einen Paten warten, sagte Drechsler.



