Gegen Langeweile in Ferien und Freizeit
Spiel, Sport und Spaß: Im neuen Veranstaltungskalender 2010 ist für jeden etwas geboten.
Landkreis. Zum siebten Mal haben der Kreisjugendring und das Kreisjugendamt in einer Broschüre Veranstaltungen zusammengefasst, die über das Jahr für Kinder und Jugendliche in der Region geboten sind. Dieser „Veranstaltungskalender 2010“ wurde gestern vorgestellt.
Vom Kinderfasching bis zum Zeltlager, vom antifaschistischen Seminar bis zum Reitkurs, von Ausflugsfahrten in den Europapark Rust oder zum BMW-Museum in München bis hin zur Jugendfreizeit in Griechenland findet sich für jeden Geschmack etwas. „Die Angebote sind vielfältig und sprechen hauptsächlich Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren an“, sagte Judith Schmidt, Geschäftsführerin des Kreisjugendrings Kelheim, bei der Präsentation.
Aufgenommen wurden in das Programm Veranstaltungen von verschiedensten Trägern der Jugendarbeit im Landkreis wie dem Kreisjugendamt, den Kirchen und den Vereinen. Sie alle eint laut Angela Steinberger, Vorsitzende des Kreisjugendrings, ein Ziel: „Es geht darum, gute Jugendarbeit im Landkreis und in den Gemeinden zu leisten.“
Die Broschüre im handlichen Format und auffällig in Pink und Grün gehalten liegt in Schulen, Rathäusern und an anderen öffentlichen Stellen aus. Zusätzlich wird sie von Jugendleitern in Sportvereinen und kirchlichen Verbänden verteilt. Zum ersten Mal ist das Programm außerdem auch auf der Homepage des Kreisjugendrings Kelheim abrufbar.
Der Kalender habe sich gut bewährt, berichtet Angela Steinberger, die das Projekt mit initiiert hat. Weil Kinder und Eltern beim Kreisjugendamt und beim Kreisjugendring immer wieder nach Freizeit- und Ferienveranstaltungen fragten, kam man auf die Idee, alle Informationen in einem Veranstaltungskalender zu bündeln. „Die Rückmeldungen in den letzten Jahren waren immer positiv“, zeigte sich Steinberger zufrieden.
Auch die Teilnahmepreise für die Veranstaltungen versuche man weiterhin so moderat wie möglich zu gestalten, versicherte Josef Neumeier, Leiter des Kreisjugendamtes. Die Buskosten übernehme der Landkreis, die Eltern müssten nur noch für Eintrittskarten bezahlen, wenn solche nötig sind. „Was die Kosten angeht, sind wir konkurrenzlos“, so Neumeier.
Zudem wird versucht, auch Kindern aus sozial schlechter gestellten Familien die Teilnahme an Kursen oder an Ausflugsfahrten zu erleichtern. „In solchen Fällen bezahlt der Landkreis einen Zuschuss sowie das Mittagessen“, erklärte Landrat Dr. Hubert Faltermaier. Allerdings sei dies noch nicht oft in Anspruch genommen worden.
Um das vielseitige Programm aufrechtzuerhalten, sind die Träger der Jugendarbeit im Landkreis ständig auf Betreuer angewiesen, die bei Ausflügen und Fahrten mitkommen. „Gesetzlich ist es so, dass man pro Kind einen Betreuer braucht“, sagt Steinberger. „Deshalb sind wir ständig auf der Suche nach neuen Freiwilligen.“



