RVV-Boss Raba: Wir brauchen eine Ersatzbrücke
Busse dürfen hier nicht mehr drüber; ein Ersatz muss her, fordern RVV-Vertreter und Kaufleute. Foto: Archiv
Der Regensburger Verkehrsverbund, Landrat Herbert Mirbeth und die Kaufleute in der Altstadt sowie Stadtamhof fordern mit Nachdruck eine Anbindung als Alternative zur gesperrten Steinernen Brücke. Bei der Stadt ist man überrascht, dass so wenige Beschwerden über fehlende Brücken vorliegen.
Die jüngsten Äußerungen von OB Hans Schaidinger zur Ersatztrasse für die gesperrte Steinerne Brücke (MZ vom Dienstag) löste ein lebhaftes Echo aus. Der OB hatte erklärt, er sei der Letzte, der für eine Ersatztrasse kämpfe, wenn alle mit den Umwegen leben könnten, die vor allem die Busse in den letzten Monaten nehmen mussten. Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann ergänzte gestern auf Anfrage der MZ, sie sei schon überrascht, dass nicht mehr Klagen wegen der fehlenden Brücken bei der Stadt vorliegen. „Offensichtlich ist es dann doch nicht so problematisch wie wir von der Stadtverwaltung gedacht haben“.
„Eine Ersatzbrücke muss her“, machte dagegen Karl Raba, Hauptgeschäftsführer des Regensburger Verkehrsverbundes (RVV), gegenüber der MZ deutlich. Er könne zwar nachvollziehen, dass eine Stadt in wirtschaftlich schweren Zeiten alle Projekte auf den Prüfstand stelle, aber die „Notwendigkeit einer Ersatzbrücke ist auch objektiv gegeben“.
Landrat Herbert Mirbeth geht weiterhin davon aus, dass die Stadt eine Ersatzbrücke bauen werde. Der Landkreis unterstütze die Stadt bei diesem Vorhaben, sagte Pressesprecher Markus Roth zur MZ.



