Ein neuer Service: Handyparken hält Einzug in Burglengenfeld
Vom Erfolg überzeugt: Stadtplanerin Dipl.-Ing. Elke Diener und Bürgermeister Heinz Karg
Auch kleinere Städte sind aufgeschlossen technischen Neuerungen gegenüber. Ein Beweis dafür ist laut Bürgermeister Heinz Karg die Einführung des Serviceangebots, in der Innenstadt von Burglengenfeld ein Parkticket über das Mobiltelefon zu lösen. Partner der Stadt ist die Firma mobilecity, ein Spezialist für Mobile Payment in Deutschland.
Besucher und Anwohner profitieren ab sofort von dieser Möglichkeit. In zwei ausgewiesenen Parkzonen können die Gebühren bargeldlos und minutengenau – die Gebühren für die erste halbe Stunde betragen 25 Cent, danach erfolgt minutengenaue Abrechnung – entrichtet werden. Der nervöse Blick auf die Uhr oder das Zurückgehen zum Auto, um einen neuen Parkschein zu lösen, entfallen, da der Autofahrer vor Ablauf der Höchstparkdauer einen kostenfreien Hinweis per SMS erhält. Durch dieses System spart der Kunde nicht nur Parkgebühren, sondern schützt sich außerdem vor dem unbeliebten und teuren „Knöllchen“, sagte Stadtplanerin Dipl.-Ing. Elke Diener von der mobilecity GmbH bei der Vorstellung im Rathaus.
Der Stadtrat hat sich einstimmig für das bargeldlose Handyparken entschieden. Burglengenfeld hat sich mit der Einführung des neuen, bürgerfreundlichen Konzepts auf Augenhöhe mit urbanen Zentren wie Hamburg begeben, so Diener. „Wir sind fest davon überzeugt, dass unser Angebot in Burglengenfeld wie schon in anderen Städten ein voller Erfolg wird.“ Eine Erweiterung des Services sei jederzeit vorstellbar. Beispielsweise könnte auch der Eintritt ins Bulmare über Handytickets abgewickelt werden.
Bürgermeister Heinz Karg ergänzte: „Es müssen nicht immer nur die Großstädte sein, die ihren Bürgerinnen und Bürgern Neuerungen präsentieren. Dies lässt sich genauso gut in kleineren Kommunen realisieren, wenn sie für diese Lösungen nur aufgeschlossen sind. Burglengenfeld ist damit einmal mehr an der Spitze technischer Innovationen.“



