Sport aus der Region Neumarkt 25.02.2010, 16:34 Uhr

ASV-Kegler dürfen nicht locker lassen

In den ausstehenden zwei Heimspielen brauchen sie zwei Siege, um dem Abstieg sicher zu entgehen. Das erste von diesen beiden Endspielen steigt am Samstag im ASV-Sportzentrum. Die ASV-Kegler empfangen um 13 Uhr zum Bayerngipfel den Aufsteiger ESV Schweinfurt.

Nach zwei Wochenenden spielfrei, geht es für den Neumarkter Bundesligisten bereits um alles oder nichts. Durch den zuletzt erreichten Punktgewinn in Berlin können die Neumarkter es aus eigener Kraft schaffen. Die Vorzeichen stehen gut, doch eine Heimniederlage würde die Situation dramatisch verschärfen. Momentan steht der ASV mit 13:15 Punkten zwar auf Rang fünf in der Tabelle, hat aber nur drei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Die Anspannung im ASV-Lager ist groß. Mit dem ESV Schweinfurt erwartet man eine enorm starke Auswärtsmannschaft auf der ASV-Anlage. Bekannt aus früheren Duellen in niedrigeren Ligen, weiß man um die Spielstärke der Unterfranken. Die ASV-Bahn liegt den Schweinfurtern. Als Aufsteiger spielen sie eine nicht unerwartet starke Saison in dieser Spielrunde. Deshalb stehen sie auch auf Rang drei in der Tabelle. Für die Gäste geht es um nichts mehr. Sie haben mit 16:12 Punkten ein positives Konto, haben weder etwas mit der Aufstiegs- noch Abstiegsfrage zu tun.

Die Gefahr für die ASV-Kegler ist deren Motto „ohne Druck spielt sich’s leichter“. Die Schweinfurter verfügen über eine ausgeglichene und spielstarke Mannschaft, die in dieser Saison auswärts bereits zweimal punkten konnte. Sie sind deshalb die stärkste bayerische Mannschaft in der 2.Bundesliga Ost.

Im ASV-Lager ist man zuversichtlich. Man vertraut auf die Heimstärke und der Unterstützung der zahlreichen Fans im Rücken. Diese Fankulisse, so hofft man im ASV-Lager, könnte zum Zünglein an der Waage werden. „Die Bude muss kochen“, sagt ASV-Abteilungschef Cornelius Altenberger, der weiß, was seine Spieler antreibt.

Der ASV hat alle Mann an Bord. Die Verletzungen der beiden tragenden Säulen im ASV-Spiel, Jürgen Weinberger und Zdenek Kovac sind gut auskuriert und auch Markus Halbritter, endlich beschwerdefrei, läuft zu alter Form auf. Das ASV-Team wird wieder in seine alte Startreihenfolge zurückkehren.

Kapitän Jürgen Weinberger und Sportwart Günter Bittner bilden die Startachse, Christian Robold und Jens Waldhauer starten im Mittelabschnitt, Markus Halbritter und Zdenek Kovac werden im Schlusspaar um den Sieg kämpfen. Josef Kobras steht für alle Fälle als Einwechselmann bereit.

 

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Freitag 3. September 2010
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