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Tiere

Auf unseren Wiesen flattert es weniger

Schmetterlinge gehören zu Wiesen und Gärten dazu wie Blumen und Gras. Doch Naturschützer und Forscher warnen seit einiger Zeit: Es gibt immer weniger Schmetterlinge in Deutschland.

Viele Schmetterlings-Arten kann man in Deutschland nicht mehr so häufig entdecken. Foto: Carsten Rehder/dpa

Am Montag war das auch Thema in der Stadt Hamburg. Dort stellte ein Biologe Ergebnisse einer Untersuchung vor.

Seit über 30 Jahren schaut der Biologe in seiner Heimat Bayern an einigen Orten, wie viele Schmetterlinge es dort ungefähr gibt. Dabei ging es um Schmetterlinge, die nachts unterwegs sind.

Der Forscher fand heraus: An einigen untersuchten Stellen sank die Zahl der Schmetterlings-Arten um mehr als die Hälfte. Besonders in Gebieten, an denen viel Landwirtschaft betrieben werde.

Der Biologe nennt mehrere Gründe dafür, dass die Schmetterlinge weniger werden. Die Tierchen fänden nicht mehr genug Futter und Raum zum Leben. Auch zu viel Gülle sei ein Problem: Denn bestimmte Pflanzen würden wegen der Gülle nicht mehr auf den Feldern wachsen. Diese aber bräuchten Schmetterlinge zum Leben.

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