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Dienstag, 21. November 2017 7

Naturschutz

Dem Rotmilan geht es besser

Der Rotmilan ist ein toller Segler. Dieser Greifvogel liegt wie ein Lenkdrachen in der Luft.

Der Rotmilan ist ein eleganter Segler. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Du kannst ihn gut an seinem gegabelten Schwanz erkennen. Er hat zwei Zacken. Das Gefieder des Rotmilans ist bräunlich-rot, sein Kopf grau-weiß.

Der Greifvogel ist meist über Äckern, Wiesen und Weiden unterwegs. Da kann er seine Beute gut aus der Luft erspähen.

Aber auf der Suche nach Fressbarem segelt er auch über Dörfer, Autobahnen und sogar über Müllkippen. Denn er frisst fast alles: Mäuse, Feldhamster, andere Vögel, Fische und auch Aas.

Übrigens: Etwa die Hälfte aller Rotmilane brütet in Deutschland. Eine Zeit lang wurden es aber immer weniger. Denn die Vögel fanden unter anderem nicht mehr genug Nahrung.

Deshalb haben sich Naturschützer ein Schutzprogramm für diese Vögel ausgedacht. Es geht zum Beispiel darum, die Jungvögel besser in ihren Nestern zu schützen. Damit kleine Raubtiere sie nicht fressen können.

Jetzt ist gerade Halbzeit des Programms, und es soll nicht mehr so schlecht für die Rotmilane aussehen. Ein Naturschützer sagt: Man habe viel erreicht, aber es gebe auch noch viel zu tun.

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