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Dienstag, 12. Dezember 2017 7

Recht

Feste feiern für die Kinderrechte

Riesen-Kicker und Bungee-Trampolin, Musik und Mitmach-Programme. Am Weltkindertag am Mittwoch machen viele Städte in Deutschland Aktionen für Kinder. Der Tag erinnert daran, dass Kinder besondere Rechte haben. Sie stehen in der Kinderrechts-Konvention, einem Vertrag zwischen Ländern. Was die Rechte bedeuten, haben wir im Wort KINDER versteckt.

Kinder haben Rechte. Länder und Eltern müssen sich kümmern, damit sie sie auch bekommen. Foto: Philipp Schulze/dpa

K wie Kinderrechte: Die Idee dahinter: Kinder auf der ganzen Welt brauchen Schutz. Sie sollen gesund und in Frieden aufwachsen. Die Liste der Kinderrechte sagt Ländern, was dazugehört. Zum Beispiel sollen sie dafür sorgen, dass alle Kinder zur Schule gehen können. Denn Kinder haben ein Recht auf Bildung.

I wie Industrieländer: So bezeichnet man Länder, in denen es viele Fabriken gibt, etwa für Maschinen oder Autos. Deutschland ist ein Industrieland. Oft sind diese Länder reicher als Länder, in denen die Menschen vor allem von Landwirtschaft leben. Dort ist häufiger das Essen knapp oder Kinder müssen arbeiten, statt zur Schule zu gehen.

N wie Nahrung: Nur ein Kind, das genügend Nahrung bekommt, kann gesund aufwachsen. Dafür sind vor allem die Eltern verantwortlich. Aber in der Rechte-Liste steht auch: Wenn nötig, soll jedes Land Eltern helfen, damit ihre Kinder genug zu essen und Kleidung haben.

D wie Diskriminierungs-Verbot: Zu diskriminieren bedeutet, einen Menschen schlechtzumachen oder zu beleidigen. Die Kinderrechte verbieten das. Deshalb dürfen auch Länder kein Kind benachteiligen - egal ob Mädchen oder Junge, oder welche Hautfarbe oder Religion es hat. Auch arme Kinder sollen genauso dazugehören wie wohlhabendere.

E wie Einsatz-Bereitschaft: Eine berühmte Organisation zum Schutz von Kindern ist Unicef. Sie kümmert sich um Kinder auf der ganzen Welt. Bei Unicef machen auch schon Kinder und Jugendliche mit, zum Beispiel indem sie Spenden sammeln.

R wie Religionsfreiheit: Normalerweise entscheiden die Eltern über die Religion ihres Kindes. Der Artikel 14 der Konvention bestimmt aber, dass auch Kinder das Recht haben, ihre Religion frei zu wählen. Also ob sie etwa Christ, Muslim oder Buddhist sein wollen. Dieses Recht auszuleben, dabei sollen Eltern ihr Kind unterstützen.

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