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Montag, 18. Dezember 2017 1

Ausstellungen

Prächtige Kleider für eine Heilige

Das eine ist rot, das andere silbrig! Aber alle sind aus kostbaren Stoffen und aufwendig bestickt.

Diese Gewänder für die Schwarze Madonna im Kloster Einsiedeln waren Geschenke von Pilgern. Foto: Walter Bieri/KEYSTONE/dpa

Die Rede ist von prunkvollen Kleidern eines berühmten Heiligtums für Gläubige, der Schwarzen Madonna. Als Madonna bezeichnen Christen oft Figuren von Maria mit ihrem Jesuskind im Arm.

Diese Madonna steht in einem Kloster in unserem Nachbarland Schweiz. Das Kloster gibt es schon sehr lange, über 1000 Jahre.

In dieser Zeit pilgerten Millionen Gläubige dorthin, um zu beten. Sie baten die Madonna etwa um Schutz, Hilfe und Heilung. Auch Kaiser, Könige und viele Adlige kamen dorthin. Fast alle schenkten der Madonna etwas, zum Beispiel Kleider.

Anfangs trug die Figur wohl nur einen Umhang. Später bekam sie wertvolle Gewänder. Diese ließen nur noch Gesicht und Hände der Figur und des Jesuskindes unbedeckt.

Das Kloster hat inzwischen 27 verschiedene Madonnenkleider. Viele davon sind jetzt in einer Ausstellung in Zürich zu sehen, einer großen Stadt in der Schweiz.

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