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Natur

Wenn Tiere immer seltener werden

Riesenkugler ist ja noch ein kurzer Name. Aber Rumpelstilzchen-Zwergheuschrecke und Rotstirn-Gazelle ist superlang. Doch was sollen die drei denn eigentlich sein? Sie sind Tiere. Ihre Namen klingen zwar lustig, aber leider haben sie ein Problem. Es gibt nur noch sehr wenige von ihnen. Sie sind vom Aussterben bedroht.

Die Rotstirn-Gazelle gehört zu den Tierarten, die gefährdet sind. Foto: Håkan Pohlstrand/IUCN/dpa

Das hat die Welt-Naturschutz-Union herausgefunden. Diese Organisation sammelt Informationen über Lebewesen auf der Erde. Tiere und Pflanzen, die vom Aussterben bedroht sind, setzt sie dann auf eine Liste: die Rote Liste.

Neu auf der Liste sind etwa die Rumpelstilzchen-Zwergheuschrecke. Und auch der zirpende Riesenkugler, der zu den Tausendfüßern gehört. Sie leben auf der Insel Madagaskar vor der Ostküste Afrikas. Weil dort immer mehr Regenwald abgeholzt wird, verschwindet der Lebensraum dieser Tiere.

Es gibt auch Pflanzen mit Problemen. Zum Beispiel einige Eschen-Arten in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ein Käfer, den es früher dort nicht gab, schadet den Bäumen. Für ihre Liste sammeln die Experten Daten von Zehntausenden Lebewesen. Das sind längst nicht alle. Es gibt Millionen Tierarten und Pflanzenarten auf der Welt.

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