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Donnerstag, 18. Januar 2018 7

Wissenschaft

Wenn Menschen stottern

Man will etwas sagen, aber das Wort kommt einfach nicht heraus. So geht es Menschen, die stottern. Sie brauchen für einzelne Worte oft etwas länger. Manchmal ziehen sie einzelne Buchstaben in die Länge oder sie wiederholen eine Silbe mehrmals.

Stotternde Menschen müssen sich nicht verstecken. Foto: Nicolas Armer/dpa

Meist beginnen die Schwierigkeiten mit dem Sprechen im Kindesalter. Warum manche Kinder anfangen zu stottern, ist nicht genau bekannt. Oft verschwindet das Problem ganz von allein. Fest steht: Stottern hat nichts damit zu tun, wie schlau oder wie ängstlich jemand ist. Stotternde Menschen gibt es in allen Kulturen.

Im Alltag haben es Betroffene nicht immer leicht. Denn manchmal sind ihre Zuhörer ungeduldig oder machen sich lustig über sie. Das ist nicht besonders nett und kann stotternde Menschen verunsichern. Im schlimmsten Fall ziehen sie sich dann aus Angst zurück. Dabei ist es ganz einfach, stotternden Menschen zu helfen: Man braucht einfach nur etwas Geduld. Damit sie Geschichten in ihrem eigenen Tempo erzählen können.

Fachleute können das Stottern auch behandeln. Es gibt zum Beispiel besondere Techniken, die dabei helfen, flüssiger zu sprechen. Neuerdings geht das sogar online: Trainer und Patient treffen sich dabei im Internet zum Üben.

Der Welttag des Stotterns will auf die Lage von Stotternden aufmerksam machen. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Ich sag's auf meine Weise“.

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