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Kultur
Sonntag, 29. Mai 2016 28° 8

Tour

Die Satteltaschen voll Countrybluesrock

The BossHoss reitet wieder, diese Woche startet die Tour. Alec Völkel beschreibt den typischen Mix der „glorreichen Sieben“.

Alec Völkel alias Boss Burns und Sascha Vollmer alias Hoss Power, die Frontmänner von The BossHoss. Am Donnerstag startet die neue Tour. Foto: Argo GmbH

Regensburg.The BossHoss reiten wieder durchs Land, am Donnerstag startet die Tour „Dos Bros“. Die Band zieht los, den Stetson auf dem Kopf, die Satteltaschen voller Countryrock – oder wie sonst ist Ihre Musik präzise beschrieben?

Alec Völkel: Wir sind eine Band mit Musik aus ganz vielen Stilelementen. Der Begriff Countryrock wäre zu einfach, auch Bluesrock würde die Sache noch zu wenig treffen. Wir haben eben einen ganz eigenen Sound entwickelt. Wir kombinieren zum Beispiel Mundharmonika, Kontrabass und Bläsersätze – das ist schon speziell.

The BossHoss hat 2004 angefangen, mit lässigen Country- und Skiffle-Versionen von Pophits aus den Charts bei Partys aufzumischen. Coverband ist ein Etikett, auf das man heute noch häufig stößt, wenn man über The BossHoss liest. Verfolgt einen diese Bezeichnung?

Ja, das tut es wirklich. Weil wir heute ganz woanders stehen. Wir haben bei der Gründung, vor rund zehn Jahren, mit Coversongs angefangen, stimmt. Das war auch eine coole Sache, das war sehr witzig. Aber wir haben uns Album für Album umorientiert, die letzten drei veröffentlichten Alben stecken ja auch voller eigener Songs.

Lesen Sie mehr über Country aus Berlin: hier

Ihre Nummern sind nicht unbedingt die Heimat für Romantiker. Welche Themen bewegen The BossHoss?

Unsere Themen, unsere Texte: Das ist alles kein Hexenwerk. Wir sind keine Band, die große Botschaften vermitteln will – wir sind eher geradeaus, mehr: Los geht’s. Man sollte Spaß im Leben haben. Unser Hang zu besonders romantischen Inhalten ist tatsächlich nicht sehr ausgeprägt.

Sie sind Boss Burns bei The BossHoss, mit Hoss Power der Frontman der „glorreichen Sieben“. Zusammen mit Hoss Power haben Sie sich von 2011 bis 2013 einen Jurysitz bei der Castingshow „The Voice of Germany“ geteilt. Wie stehen Sie zu dem Format?

Bei „The Voice“ ging’s echt um die Stimme, um das Coachen von jungen Talenten, darum, sie zu verbessern. Bei DSDS dagegen ist das Ziel, ehrliche Hilfestellung zu geben, eher das Beiwerk; da steht oft eher im Vordergrund, Menschen lächerlich zu machen.

Lesen Sie mehr über das aktuelle Album „Dos Bros“: hier

The BossHoss war erstaunlich lange und konsequent erfolgreich, alle Alben haben sich in den Top 10 platziert, acht Longplayer haben Platin geholt und insgesamt sind rund zwei Millionen verkaufte Tonträger zusammen gekommen. Aktuell ist die Band sogar für zwei Echos nominiert. Was bringt das neue Album, das im September auf den Markt gekommen ist?

Eine Menge neuer Songs, inspiriert und entstanden in Nashville, aber auch Coverversionen, unsere Klassiker, unser typischer Musikmix eben. Auf der Tour sind viele Songs jetzt erstmals live auf der Bühne zu hören.

Die Tour „Dos Bros“ startet diese Woche in der Arena in Nürnberg. Die Shows sind „mit Spannung und Schweiß getränkt“, hört man. Was erwartet die Fans beim Live-Auftritt wirklich?

Wir bringen eine geile Show auf die Bühne. Wir sind weit entfernt davon, einfach nur unsere Songs herunterzuspielen. Das kann man schwer beschreiben. Also ganz ehrlich: Das muss man selbst erleben.

The BossHoss gastiert am Donnerstag, 31. März, in der Arena Nürnberg und am Samstag, am 2. April, im Zenith München.

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