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Kultur
Montag, 18. Dezember 2017 1

Ausstellungen

Erste Leihgaben für Marx-Schau in Trier angekommen

Die Vorbereitungen laufen schon: Trier will den 200. Geburtstag von ihrem berühmten Sohn der Stadt groß feiern. Der Philosoph kam am 5. Mai 1818 zur Welt.

Das „Kommunistische Manifest“ in einer Mini-Ausgabe (Ungarn, Budapest 1971). Foto: Harald Tittel

Trier.Für die in knapp acht Monaten beginnende große Ausstellung zum 200. Geburtstag von Karl Marx in Trier sind am Freitag die ersten Leihgaben eingetroffen: 247 internationale Ausgaben des „Kommunistischen Manifests“ in verschiedenen Sprachen und Dialekten.

„Sie dokumentieren, wie die 1848 von Marx und Friedrich Engels verfasste Schrift um die Welt ging: Von Äthiopien bis Indien, von Syrien bis zum Senegal, von den USA bis zu den Färöer-Inseln“, teilten die Ausstellungsmacher mit.

Die Manifest-Ausgaben stammen aus 59 Ländern und Regionen und sind teils in eher unbekannteren Sprachvarianten wie Wolof, Kumykisch und Färöisch erschienen. Wolof wird in einigen westafrikanischen Ländern gesprochen, Kumykisch vor allem in der russischen Kaukasus-Republik Dagestan. Die Ausgaben kommen aus einer Privatsammlung, die das Historische Zentrum Wuppertal zur Verfügung stellt.

Das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Trier richten in der Geburtsstadt von Marx die Ausstellung „Karl Marx 1818-1883. Leben. Werk. Zeit.“ aus. Vom 5. Mai bis 21. Oktober 2018 stehen an zwei Museumsstandorten Leben und Werk des revolutionären Denkers im Fokus. Marx, einer der geistigen Väter des Kommunismus, wurde am 5. Mai 1818 in Trier geboren. Er verbrachte die ersten 17 Jahre seines Lebens in der Moselstadt und starb 1883 in London.

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