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Kultur
Montag, 20. November 2017 3

Bühne

„Schleudertraum“ tanzt aus der Reihe

Das Festival der Tanzstelle R geht im Herbst mit einem neuen Konzept in Regensburg an die Öffentlichkeit.

Das Tanzfestival findet schon zum 12. Mal statt.

Regensburg.Elf Jahre lang hatte „Schleudertraum“, das besondere Tanzfestival der Tanzstelle R e. V., seinen Platz im Frühjahrskalender der Stadt Regensburg. Im 12. Jahr seines Bestehens wandert es nun auf einen neuen Termin im Herbst. Am 7. und 8. Oktober wird es dem Regensburger Tanzpublikum im Theater an der Universität Tage des Tanzes mit Neuadaptionen und Uraufführungen bescheren.

Hintergrund: Die Tanzstelle R ist anlässlich des Tanzjahres 2016 Partner des städteübergreifenden Tanztauschprojektes „Transformance CityXChange – vom Ursprungs-Werk zur Neu-Interpretation“, das sie gemeinsam mit Vertetern der freien Tanzszenen in München, Nürnberg und Passau als bayerischen Beitrag entwickelt hat.

„Schleudertraum 12“ wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Regensburg und ebenfalls ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Die Schirmherrschaft hat deshalb auch der Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs übernommen.

Seit 2008 vernetzt sich die Tanzstelle R gezielt mit anderen Tanzschaffenden in Bayern. Nach einer Vielzahl von Gastspielen bayerischer Künstlerkollegen in Regensburg seit 2010 und dem regen Austausch mit dem neu gegründeten Festival „Tanz*Zentral“ der Tanzzentrale der Region Nürnberg e. V. im Jahr 2015, tanzt die Tanzstelle R 2016 einen neuen bayerischen Reigen, den sie selbst mitentwickelt hat: Als Partner des städteübergreifenden Tanztausch-Projektes „Transformance CityXChange“ haben vier Regensburger Choreographinnen die Chance ergriffen, Künstlerkollegen in den anderen Tanzszenen eigene Werke für eine Neu-Interpretation zu übergeben und dafür andere Choreografien zur Erarbeitung einer Neu-Interpretation zu empfangen – unter ihnen Heidi Huber, Katrin Hofreiter, Alexandra Karabelas und Ute Steinberger. Im Gegensatz werden Annika Weiland, Susanna Curtis, Stephanie Felber, Ludger Lamers oder Sebastian Eilers Werke der Regensburger Choreografinnen neu interpretieren.

Insgesamt werden innerhalb von drei Wochen 17 Choreografien aus vier bayerischen freien Szenen in vier Städten zu sehen sein: am 24. September in der Tafelhalle Nürnberg, am 7. und 8. Oktober im Theater an der Universität Regensburg, am 14. und 15. Oktober bei Theater Hoch X in München und im November bei den Passauer Tanztagen.

Die künstlerische Leiterin von „Schleudertraum“, Alexandra Karabelas, freut sich, dass durch das Konzept ein spezielles Touring der verschiedenen choreografischen Handschriften auf besondere Weise ermöglicht werde.

Tickets sind ab 15. September in der Touristinformation im Alten Rathaus in Regensburg erhältlich.

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